Notizen aus Wien

Beschützenswert sind nur die Christen

WIEN. (hpd) Österreichs und Deutschlands Christkonservative setzten sich für verfolgte Christen ein. Und nur für sie. Am 30. April halten sie einen offiziellen Kongress zum Thema „Christenverfolgung“ ab. An Einseitigkeit ist der kaum zu überbieten.

Der Papst trägt Birkenstock oder ist evangelisch

WIEN. (hpd) Ein neuer Papst wird gewählt. Die Reformkatholiken bieten ihre Vorstellungen einer mehr oder weniger desinteressierten Öffentlichkeit dar. Manche der Forderungen wirken nicht nur auf den ersten Blick wie Romantisiererei im Spät-Hippie-Look, sind im Kern jedoch traditioneller katholischer Totalitarismus.

Wie Böhmen noch bei Österreich war

WIEN. (hpd) Die Tschechinnen und Tschechen wählen am Wochenende erstmals ihren Staatspräsidenten. Es wird entweder der ehemalige Premierminister Milos Zeman oder der Außenminister Karl Schwarzenberg. Von letzterem sind Österreichs Medien angetan. Die Motive erscheinen fragwürdig.

Notizen aus Wien: So funktioniert Propaganda

WIEN. (hpd) Eine Qualitätszeitung greift in ihrem Online-Auftritt die dürre Meldung einer Nachrichtenagentur auf. Einseitige Informationen einer exiltibetischen Organisation werden zum Faktum erklärt. Ein klassisches Beispiel, wie Propaganda funktioniert.

Notizen aus Wien

WIEN. (hpd) Sehr religiöse Menschen mögen meist keine Atheisten. Der Superintendent der evangelischen Kirche in Niederösterreich, Paul Weiland, gehört offenbar zu dieser Gruppe. Mit Unterstützung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Seine protestantische Geschichtslosigkeiten und Einlassungen zum Religionsunterricht sind bemerkenswert.

Notizen aus Wien

WIEN. (hpd) Auch ein Qualitätsradio wie Ö1 kann danebenhauen. In der Call-In-Sendung „Nachtquartier“ verbreitete eine christliche Fundamentalistin weitgehend ungehindert krude Thesen und Definitionen, u.a. über die angebliche Diskriminierung von Christen. Ein Kommentar von Christoph Baumgarten.

Notizen aus Wien

WIEN. (hpd) Die Befreiungsfeiern im ehemaligen Konzentrationslager Mauthausen zählen zu den wichtigsten Bekenntnissen der Republik und vieler gesellschaftlicher Gruppen zur Mitschuld am NS-Regime und zur Frage des aktiven Antifaschismus. Mit dabei sind immer wieder Trittbrettfahrer. Ihre Basis: Mythologie.