Religionen

Sendezentrum 1 des ZDFs in Mainz

Umfrage

Mehrheit der Deutschen gegen stärkeren Einfluss der Religionen im ZDF-Fernsehrat

BERLIN. (hpd/gbs/fowid) 60 Prozent der Deutschen lehnen einen größeren Einfluss der Vertreter der Religionen im ZDF-Fernsehrat ab, 61 Prozent sprechen sich dafür aus, dass dort auch Repräsentanten der Konfessionsfreien vertreten sein sollten. Dies geht aus einer repräsentativen EMNID-Studie hervor, die die Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland (fowid) heute auf ihrer Internetseite veröffentlichte.

Kölner Dom

Nachdenken über nationale Trauerfeiern

BERLIN. (hpd) Jede Gemeinschaft ist zur Festigung ihres inneren Zusammenhalts darauf angewiesen, für besondere Situationen Formen eines gemeinsamen Gedenkens zu besitzen. Das gilt für private, gesellschaftliche und politische Zusammenhänge ebenso wie für einen Staat. Ihm aufgrund fehlender religiös-weltanschaulicher Gemeinsamkeit der Bürgerinnen das Recht auf Gedenkakte abzusprechen, übersieht durch Verkennung der Bedeutung gemeinsamer Rituale wesentliche Erfordernisse gesellschaftlicher und staatlicher Integrationsprozesse.

Luftaufnahme der Berner Innenstadt, Juni 2005

Schweiz

Trennung von Staat und Kirche muss endlich angepackt werden

BERN (CH). (hpd) Die Schweiz figuriert in der kürzlich veröffentlichten WIN/Gallup-Studie unter den 15 am wenigsten religiösen Ländern der Welt. Nur noch 38 Prozent der Einwohner bezeichnen sich hierzulande als religiös. Die Freidenker fordern deshalb: Die Politik muss diesen gesellschaftlichen Wandel endlich aufnehmen und Staat und Kirche entflechten und die Religionskunde in der Schule modernisieren.

Das Recht auf Selbstbestimmung ist ein grundlegendes Menschenrecht!

Unglauben

BERLIN. (hpd) Ein Sachbuch zu einem Thema appelliert vornehmlich an den Verstand des Lesers. Ein Roman transportiert seine Botschaft über das Denken und Handeln von Menschen und spricht damit auch das Mitempfinden des Lesers an. Es gibt inzwischen ungezählte religions- und kirchenkritische Bücher. Romane, die sich des Themas annehmen und an menschlichen Schicksalen die zerstörende Macht religiöser Zwangssysteme demonstrieren, sind noch nicht so verbreitet.

Christliche Atheisten

DRESDEN. (hpd) Als ob die Welt an Paradoxien Mangel leiden würde, verblüffen Christen ab und zu mit einem öffentlichen Bekenntnis zum Atheismus. Christ und Atheist, wie soll das zusammen gehen? Eine neue Masche oder alter Hut? Etikettenschwindel oder Synthese auf höherer Ebene? An Hand von zwei aktuellen christlich-atheistischen Bekenntnisschriften soll der Frage nachgegangen werden.

Screenshot YouTube-Video

Liebesbriefe an Richard Dawkins

BERLIN. (hpd) Sie ist manchmal zum Verzweifeln, die gegenwärtige Diskussionskultur. Zu oft ersetzen Gestus und Moralisierung handfeste Argumente. Zu selten wird stimmige Kritik als Geschenk angenommen. Wo der eigene Standpunkt – politisch wie wissenschaftlich – eine Frage von Gruppenzugehörigkeit ist und das Ziel einer Diskussion mehr in Selbstdarstellung denn in Wahrheitssuche besteht, müsste eine zeitgemäße Dialektik auf These – Antithese – persönliche Beleidigung lauten.