Selbstbestimmung

Elisabeth Winkelmeier-Becker, MdB (2013)

"Nein heißt Nein" ins Strafgesetz

BERLIN. (hpd) Die rechtspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Fraktion, Elisabeth Winkelmeier-Becker hat in einem Interview mit der Wochenzeitung "Das Parlament" die Absicht bekräftigt, den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Reform des Sexualstrafrechts noch wesentlich zu verändern. Das Ziel des Entwurfes ist es, Lücken im Sexualstrafrecht zu schließen. Dazu wird unter anderem der Missbrauchs-Paragraph neu gefasst und erweitert.

Plenarsaal des Sejm in Warschau

Recht auf Abtreibung in Polen – Nein zum Gesetzentwurf der Regierung

BERLIN/WARSCHAU (hpd) Am Sonntag (3. April 2016) gingen die Atheistischen Tage in Warschau zu Ende. Die Kazimierz-Łyszczyński-Stiftung organisierte in diesem Rahmen eine internationale feministische Konferenz. Die Konferenz hat gezeigt, dass alle Religionen Frauen diskriminieren und unterdrücken, patriarchalische Machtschemen, die auf Dominanz und Unterdrückung basieren, übermitteln und die Frauenrechte einschränken. Das gilt insbesondere für die reproduktiven Rechte. Sie gestehen den Frauen nur einen halb-menschlichen Status zu.

Eine ehrliche Debatte über die Rechte von Frauen? Von wegen!

BERLIN. (hpd) In der Silvesternacht kam es an verschiedenen öffentlichen Orten zu sexuellen Übergriffen auf Frauen. Viele der gesellschaftlichen Akteure, welche in der aktuellen Debatte meinen, dass Frauen stärker vor sexualisierter Gewalt geschützt werden müssen, sprechen in anderen gesellschaftspolitischen Bereichen Frauen das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung ab.

Kein guter Tag für christliche Fundamentalisten

BERLIN. (hpd) Christliche Fundamentalisten versammelten sich am vergangenen Samstag zum sogenannten "Marsch für das Leben" in Berlin. Ihren Protest richteten sie gegen Schwangerschaftsabbrüche, Sterbehilfe, Stammzellenforschung, Sexualaufklärung und Präimplantationsdiagnostik. Zwei Gegendemonstrationen stellten sich dem Schweigemarsch entgegen.

Junge Union vs. Moderne

BERLIN. (hpd) Alljährlich versammeln sich fundamentalistische Christen zum sogenannten "Marsch für das Leben". Unterstützt wird der Marsch von der Jungen Union Deutschlands, die mit ihrer Teilnahme bewusst die Kooperation mit Rechtspopulisten eingeht.