Solidarität

Entwicklungshelfer

Entwicklungshilfe unter Beschuss – Kürzungen mit fatalen Folgen

Entwicklungshilfe ist weit mehr als eine moralische Geste. Sie ist ein zentrales Instrument, um im Idealfall wirtschaftliche Stabilität, soziale Gerechtigkeit und Frieden in anderen Ländern zu fördern. Sie finanziert Bildung, Gesundheitsversorgung und Infrastruktur, stärkt lokale Gemeinschaften und unterstützt nachhaltige Entwicklungsprozesse. Dennoch gerät sie meist zu Unrecht in die Kritik. Donald Trump hat die Gelder für Entwicklungshilfe bereits gestrichen, jetzt plant auch die Bundesregierung Kürzungen, die große Auswirkungen für die ärmsten Länder der Welt haben werden, insbesondere auf Frauen und Kinder.

Spendenkampagne für die LGBTQI+-Community in Uganda

Unter dem Dach "Queere Nothilfe Uganda" startete am Freitag ein breites Bündnis aus über 40 Organisationen, Institutionen und Einzelpersonen aus Deutschland sowie aus Ghana und Uganda eine bundesweite Spendenkampagne. Das Geld geht zu 100 Prozent an die LGBTQI+-Gemeinschaften des ostafrikanischen Landes. Diese sind durch ein neues, menschenverachtendes "Anti-Homosexualitäts-Gesetz" in ihrer Existenz bedroht.

Warschau

Viren und Gegenmittel

Wenn es in der Politik irgendeine Böswilligkeit, Manipulation, Lüge gibt, die in Polen von der regierenden Vereinigte Rechte noch nicht verwendet wurde, dann wird sie das bestimmt noch. Gibt es dafür ein Gegenmittel? Ja, demokratischen Wahlen.

Von wem Politiker*innen lernen können

Immer noch weigern sich (auch) deutsche Politiker*innen auf EU-Ebene, für solidarische Eurobonds/Coronabonds zu stimmen. In Lagern auf Lesbos fürchten sich Menschen, die nach ihrer Flucht zusammengepfercht unter unhaltbaren Bedingungen leben müssen, vor dem Ausbruch der Pandemie und dessen katastrophale Folgen.

Geschenke

Gegen den Hass

Die Unterstützung für geflüchtete Menschen scheint in Hamburg vorbildlich zu sein – leider jedoch ohne finanzielle Unterstützung des SPD-regierten Senats. Auch die sogenannten wütenden und "besorgten" Reichs- und andere Bürger verbreiten hier wenig oder kaum Angst und Schrecken. Woran liegt das? Was sagen jene, die von Anfang an, d.h. seit August 2015 effektiv und autonom Strukturen aufgebaut haben? Strukturen, die vielen der Ankommenden ermöglichen, sich zurechtzufinden?

Neoliberale Politik zerstört Europäische Solidarität

BERLIN. (hpd) Um die Jahreswende wandte sich Jean-Claude Juncker, Präsident der Europäischen Kommission, im Rahmen der Flüchtlingsdebatte an die Öffentlichkeit und warnte vor Kontrollen an den nationalen Grenzen. "Wer Schengen killt, wird im Endeffekt den Binnenmarkt zu Grabe tragen". Auch deutsche Politiker beklagten die nationalen Alleingänge, sahen schlimme Folgen für die deutsche Wirtschaft und forderten Solidarität von den anderen Mitgliedern der EU.

Kevelaer United

Kevelaerer Bürger gegen Asylbewerber

KEVEALER. (hpd) Eine derartige Schlagzeile würde zu vielen anderen passen, die derzeit durch die Medien gehen. "Asylanten und auch alle anderen Fremden raus aus Deutschland!" Reißerisches Gegröle in vielen Teilen der Republik. Im niederrheinischen Kevealer hat der Kampf gegen die Fremden eine völlig andere Bedeutung.

Dresden is(s)t bunt

DRESDEN. (hpd) In Dresden findet gerade die 38. Hauptversammlung des Deutschen Städtetages statt und die sächsische Hauptstadt ist Gastgeber für über 1.000 Delegierte und Gäste aus dem gesamten Bundesgebiet. Welch schönes Zeichen sich gerade da wieder einmal von einer besonders gastfreundlichen Seite zu zeigen. Mitten in der Stadt auf dem Altmarkt wurde heute ein buntes Gastmahl für alle gefeiert.