Staat und Kirche

„Viel Kritik wegen des Treffens mit der DBK“

KARLSRUHE. (hpd) Die Begegnungen zwischen der katholischen Kirche und dem Bundesverfassungsgericht im vergangenen Jahr haben viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Doch die Aussichten von anderen Organisationen, ebenfalls die Zusage für solch ein Treffen mit den Richterinnen und Richtern des höchsten deutschen Gerichts zu erhalten, sind eher gering.

„Wir können nicht mehr still sein“

WASHINGTON. (hpd) Mehrere Zehntausend Menschen haben sich am vergangenen Sonnabend zur „Reason Rally“ in der US-Hauptstadt Washington versammelt. Atheisten, Humanisten und Skeptiker forderten eine stärkere Trennung von Staat und Kirchen, die stärkere Ablehnung von religiösem Aberglauben und mehr Öffentlichkeit für vernunftbasierte Ideen.

Zahlen bis in alle Ewigkeit?

LANDAU/Pfalz. (hpd) Sind die staatlichen Leistungen an Kirchen heute noch gerechtfertigt? Dieser Frage stellte sich am vergangenen Freitag ein Podium in Landau in der Pfalz. In einem Gespräch mit säkularen und kirchlichen Teilnehmern wurden die unterschiedlichen Positionen verdeutlicht.

Bund fördert Luther-Jahr 2017

BERLIN. (hpd) Am Donnerstagabend beschloss der Bundestag einstimmig die Förderung des sogenannten Luther-Jahres 2017. Damit entsprach das Parlament nach der ersten Lesung einem fraktionsübergreifendem Antrag vom Juli, laut dem das 500. Jubiläum der Reformation als ein kirchliches und kulturgeschichtliches „Ereignis von Weltrang“ durch die Bundesregierung umfassend unterstützt werden soll. Der Antrag war von CDU/CSU, SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen eingebracht worden.

Wiener Glamour für saudische Fundis

WIEN. (hpd) Das Königreich Saudi-Arabien errichtet, mit höchstoffiziellem Segen der Republik Österreich, ein „Zentrum für interreligiösen und interkulturellen“ Dialog in der Wiener Innenstadt. Kritiker sehen das vor allem als PR-Kampagne für den Wahabismus.

Ein Papstbesuch für mehr als 50 Millionen (3)

BERLIN / ERFURT / FREIBURG. (hpd) Ein „Staatsbesuch XXL“ soll es werden. „Soll“ ist richtig, denn der finanzielle und mediale Aufwand der Kirchen ist gewaltig, des Staates nicht weniger, aber das Interesse der Gläubigen und der Bevölkerung nur gering. Vor dem Papstbesuch in Deutschland, Teil 3.

Saarland: Kabinettsaal erhält Kreuz

SAARBRÜCKEN. (hpd) Nicht nur im Landtag, auch im Kabinettsaal der Regierungsverwaltung im Saarland wird seit gestern wieder unter dem Kreuz beraten. Das berichtete der Evangelische Pressedienst (epd) am Freitag. Das Kreuz sei ein Geschenk der evangelischen Kirchen im Rheinland und der Pfalz.

„Schlagseite zugunsten der Kirchen“

MÜNSTER. (hpd/exc) Die deutsche Religionspolitik muss nach Einschätzung von Wissenschaftlern des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ der Universität Münster reformiert werden. Die christlichen Großkirchen würden in vielerlei Hinsicht bevorzugt. Sie werden in Zukunft große Umbrüche zu erwarten haben.

LILA - Linke Laizisten in Bayern

MÜNCHEN. (hpd) Nachdem sich im vergangenen Jahr der Landesverband der Grünen in Bayern kirchenkritisch und säkular positioniert hatte, hat sich nun auch im Landesverband Bayern der Partei DIE LINKE eine Arbeitsgemeinschaft von Laizistinnen und Laizisten gegründet.

Kirchen und Landesregierung für Kooperation

GREIFSWALD. (hpd) Die Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern und die Kirchen wollen zukünftig stärker zusammenarbeiten. Bei einem Seminar für Kirchlichen Dienst in Greifswald erörterten Kirchenvertreter und Ministerpräsident Erwin Sellering am Montagabend die Entwicklung des ländlichen Raumes des Flächenlandes, Werte- und Bildungsfragen, die Zusammenarbeit von Kirche und Schule sowie das Thema Rechtsextremismus.