Sterbehilfe

Ludwig A. Minelli

Wie wollen wir sterben?

OBERWESEL. (hpd) Ludwig A. Minelli war zu Gast am Stiftungssitz der Giordano-Bruno-Stiftung in Oberwesel. Der Gründer und Vorsitzende der Schweizer Sterbehilfeorganisation DIGNITAS legte in einem Vortrag dar, warum es keine vernünftigen Argumente für ein Verbot der organisierten Freitod-Hilfe gibt. Der Humanistische Pressedienst dokumentiert den Vortrag in voller Länge.

Screenshot: "Goodbye world' Terminally ill cancer sufferer Brittany Maynard ends her life"

Chronik eines angekündigten Todes

GIESSEN. (hpd) Das öffentliche Sterben von Brittany Maynard hat in den USA eine noch nie dagewesene Debatte zur Sterbehilfe entfacht. Allein in diesem Jahr wird es in über zwanzig Bundesstaaten der USA Volksabstimmungen über die Legalisierung des ärztlich-assistierten Suizids geben.

Katarina Barley und Stephan Ackermann

In Würde leben – in Würde sterben

TRIER. (hpd) Die SPD-Bundestagsabgeordnete Katarina Barley diskutierte mit dem Trierer Bischof Stephan Ackermann über den ärztlich assistierten Suizid. Insbesondere die Positionierung von Katarina Barley wäre eine gute Gesprächsgrundlage für tiefer gehende Betrachtungen gewesen. Trotz kontroverser Standpunkte verlief die Diskussion jedoch weitgehend oberflächlich.

Gita Neumann

Vorwurf der Inkonsequenz ernst nehmen

BERLIN. (hpd) Die Deutsche Situation ist paradox: Freitodhilfe (egal durch wen und mit welchen Mitteln) ist in Deutschland kein Straftatbestand - anders als z. B. in den Niederlanden (wo sie wie die Tötung auf Verlangen nur Ärzten unter bestimmten Kontrollbedingungen erlaubt ist). Wir haben also die liberalste Voraussetzung zur Zulassung von Freitodhilfe, aber keine ausgewiesene Praxis – wiederum anders als in etlichen unserer Nachbarländer.

Sterbehilfe-Cars vor dem Bundeskanzleramt

Die Freiheit zum Tode

GIESSEN. (hpd) Nach einer kürzlich vom Tagesspiegel in Auftrag gegebenen Umfrage spricht sich eine überwältigende Mehrheit der Bundesbürger für eine Zulassung des assistierten Suizids aus: "81 Prozent der Befragten finden, dass schwerstkranken Menschen, die sterben wollen, ein Mittel zur Verfügung gestellt werden soll, mit dem sie ihren Tod selbst herbeiführen können. 14 Prozent sind dagegen, 5 trauen sich hier kein Urteil zu."

Dr. Roland Kipke

Wer A sagt, kann nichts gegen B sagen

TÜBINGEN. (hpd) Vor einem Monat hat sich Edgar Dahl kritisch mit den Thesen des Tübinger Philosophen Roland Kipke auseinandergesetzt, der den Befürwortern einer Liberalisierung der Sterbehilfe vorwarf, inkonsequent zu sein. Nun meldet sich Roland Kipke im hpd mit einer Entgegnung zu Wort.

Podiumsdiskussion

Selbstbestimmung auch am Lebensende

DÜSSELDORF. (hpd) In Düsseldorf wurde bei einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion über den ärztlich assistierten Suizid diskutiert. Obwohl die Teilnehmer weitgehend die gleiche Meinung vertraten, entwickelte sich ein aufklärendes und interessantes Gespräch.

Alles oder Nichts!?

GIESSEN. (hpd) In einem Artikel in der FAZ hat der Tübinger Philosoph Roland Kipke den Befürwortern einer Liberalisierung der Sterbehilfe vorgeworfen, inkonsequent zu sein. Sie würden sich in ihren Plädoyers für den ärztlich-assistierten Suizid auf das Selbstbestimmungsrecht des Patienten berufen, nur um es sogleich wieder zu beschneiden. Was meint er damit?

Podium und Publikum

Lebenshilfe durch Sterbehilfe

BERLIN. (hpd) Die Veranstaltung war ausverkauft und der Raum in der Universitätsbibliothek überfüllt; einige Gäste mussten im Hintergrund stehen. Doch selbst ihnen wurden die zwei Stunden nicht lang, in denen auf dem Podium und mit dem Publikum über die aktuelle Situation der Sterbehilfe debattiert wurde.