Edgar Dahl

Dr. Edgar Dahl hat sich nach seinem Studium der Philosophie und Biologie auf Bioethik spezialisiert. Im vergangenen Dezember erschien sein eBook "Dem Tod zur Hand gehen. Ein Plädoyer für den ärztlich-assistierten Suizid."

Artikel des Autoren

Mein Ende gehört mir!

GIESSEN. (hpd) Bundesgesundheitsminister Gröhe fordert ein strafrechtliches Verbot der organisierten Sterbehilfe. Ein Argument, das eine Verschärfung unseres Strafrechts rechtfertigen könnte, ist er allerdings bis heute schuldig geblieben.

Haltende Hände, Maik Meid, Flikr CC BY-ND 2.0

"Stirb zur rechten Zeit!"

GIESSEN. (hpd) Unser Autor Edgar Dahl hat für den hpd die Geschichte des Freitodes nachgezeichnet. Er zeigt auf, dass sich die Wertung des Suizids im Laufe der Geschichte sehr veränderte: in der griechischen Kultur war es völlig selbstverständlich, dass Menschen über ihr Lebensende selbst bestimmen können. Eine Verurteilung dieses Rechts auf Selbstbestimmung entstand erst mit dem Erstarken des Christentums.

Screenshot: "Goodbye world' Terminally ill cancer sufferer Brittany Maynard ends her life"

Chronik eines angekündigten Todes

GIESSEN. (hpd) Das öffentliche Sterben von Brittany Maynard hat in den USA eine noch nie dagewesene Debatte zur Sterbehilfe entfacht. Allein in diesem Jahr wird es in über zwanzig Bundesstaaten der USA Volksabstimmungen über die Legalisierung des ärztlich-assistierten Suizids geben.

Sterbehilfe-Cars vor dem Bundeskanzleramt

Die Freiheit zum Tode

GIESSEN. (hpd) Nach einer kürzlich vom Tagesspiegel in Auftrag gegebenen Umfrage spricht sich eine überwältigende Mehrheit der Bundesbürger für eine Zulassung des assistierten Suizids aus: "81 Prozent der Befragten finden, dass schwerstkranken Menschen, die sterben wollen, ein Mittel zur Verfügung gestellt werden soll, mit dem sie ihren Tod selbst herbeiführen können. 14 Prozent sind dagegen, 5 trauen sich hier kein Urteil zu."

Alles oder Nichts!?

GIESSEN. (hpd) In einem Artikel in der FAZ hat der Tübinger Philosoph Roland Kipke den Befürwortern einer Liberalisierung der Sterbehilfe vorgeworfen, inkonsequent zu sein. Sie würden sich in ihren Plädoyers für den ärztlich-assistierten Suizid auf das Selbstbestimmungsrecht des Patienten berufen, nur um es sogleich wieder zu beschneiden. Was meint er damit?

Wer darf leben?

GIESSEN. (hpd) Wohl jede schwangere Frau wünscht sich ein gesundes Kind. Vor allem nach dem 35. Lebensjahr besteht jedoch die Gefahr, dass ihr Baby einen genetischen Defekt haben wird. Insbesondere das Risiko, ein Kind mit Down Syndrom zu bekommen, wächst mit jedem zusätzlichen Lebensjahr. Edgar Dahl analysiert die Diskussionen um die Pränataldiagnostik.

Haltende Hände, Maik Meid, Flikr CC BY-ND 2.0

Demut vor dem Tod?

GIESSEN. (hpd) Jakob Augstein forderte in seiner Kolumne bei Spiegel-Online: “Sterbehilfe gehört verboten.” Für ihn nimmt “der Tod auf Bestellung” dem Leben die Würde. Unser Autor Edgar Dahl setzt sich mit den Argumenten von Augstein auseinander.

Befruchtung

Schöne Neue Welt

GIESSEN. (hpd) In seinem 1932 erschienenen Roman “Schöne Neue Welt” entwarf Aldous Huxley eine düstere Vision unserer Zukunft. Im Jahre 632 nach Ford, unserem 26. Jahrhundert, werden die Menschen nicht mehr in intimen Umarmungen gezeugt, sondern in anonymen Laboratorien gezüchtet.

Haltende Hände, Maik Meid, Flikr CC BY-ND 2.0

Wer ohne Argumente ist, diffamiert gern

GIESSEN. (hpd) Spätestens seit seiner grotesken Apologie “Gott: Eine kleine Geschichte des Größten” dürfte hinlänglich bekannt sein, dass sich Manfred Lütz eher auf das Suggerieren, Insinuieren und Diffamieren als auf das Argumentieren versteht. In seinem jüngst erschienenen Artikel “Es gibt keine Lizenz zum Töten” bietet er uns eine erneute Kostprobe seiner perfiden Kunst.

Prisoners

(hpd) Als vorerst letzten Teil unserer Serie über Filme und Fernseh-Serien hat sich heute Edgar Dahl mit dem Thema Selbstjustiz befasst. Der Film “Prisoners” aus dem vergangen Jahr zeigt in beklemmenden Bildern die Gefahren, wenn man die “Gerechtigkeit” in die eigenen Hände nimmt.