Internationales

Belgien ebnet Weg zu Sterbehilfe für Kinder

BERLIN. (hpd) Der Senatsausschuss für Justiz und Soziales in Belgien hat am 27. November 2013 dafür gestimmt, in schwerwiegenden Fällen die Sterbehilfe auch für Minderjährige zuzulassen. Damit spricht sich eine Mehrheit der Parteien aus Regierung und Opposition für eine Neuregelung aus.

Kroaten gegen Gleichberechtigung

WIEN/ZAGREB. (hpd) Die Kroaten haben sich am Sonntag gegen die Gleichberechtigung Homosexueller entschieden. Fast zwei Drittel stimmten für eine Verfassungsänderung, die die Homosexuellen-Ehe verbietet. Das Referendum war eine Machtprobe zwischen Kirche und Regierung.

Abtreibung aus dem Strafgesetz

WIEN (hpd/pur) Schwangerschaftsabbruch ist in Österreich zwar durch die Fristenlösung innerhalb der ersten drei Monate straffrei, aber immer noch Teil des Strafgesetzes. Treibende Kraft für die 1973 vom Parlament beschlossene Strafbefreiung waren die SPÖ-Frauen rund um Johanna Dohnal. Sie betrieben Meinungsbildung gegen eine gesellschaftspolitische Stimmung, die patriarchal und klerikal geprägt war.

Berufung gegen umstrittenes Urteil

WIEN. (hpd) Eine umstrittene Klageabweisung im Zivilprozess gegen das Stift Admont wird zum Fall für das Oberlandesgericht Graz. Der Anwalt des Klägers hat gegen das Urteil Berufung eingelegt. Die Klage eines ehemaligen Schülers, der nach eigenen Angaben als Kind im Internat des Stiftsgymnasiums misshandelt und vergewaltigt worden war, wurde abgewiesen. Haftbar sei – wenn überhaupt – der Staat und nicht das Stift, hatte der Richter befunden.

Wenig Neues im Fall Abdel-Samad

BERLIN. (hpd) In den letzten 24 Stunden hat sich nicht sehr viel Neues im Fall des vermutlich entführten Publizisten Hamed Abdel-Samad ergeben. Es darf darüber diskutiert werden, ob das gute oder schlechte Nachrichten sind.

Haft für Propheten "verspottenden" Tweet

KUWAIT. (hpd) Letzte Woche Montag hat ein kuwaitisches Gericht einen Mann für einen Twitter-Kommentar über sunnitisch-schiitische Glaubensunterschiede zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt. Das Urteil gegen den Kuwaiti Musab Shamsah ist bereits die zweite Verurteilung in weniger als einem Monat, die von kuwaitischen Gerichten wegen einer vorgeblichen, auf Twitter veröffentlichten Beleidigung des Propheten Mohammed ausgesprochen wurde.