Xavier Naidoo, Reichsbürger und die NPD

Der Sänger Xavier Naidoo hat seinen Auftritt vor den sog. "Reichsbürgern" verteidigt. Er will auch für die NPD singen.

Man sagt Naidoo nach, dass er evangelikal ist. Doch letztens sorgte ein Auftritt im Umfeld der politisch rechtsstehenden "Reichsbürger" sowie auf den "Montagsdemos" für Kritik nicht nur seiner Fans.

Nun bezog Xavier Naidoo zu den Vorwürfen Stellung und begründete seinen Auftritt: "Ich möchte auf Menschen zugehen. Auch zu 'Reichsbürgern'. Auch auf die NPD. Das ist mir alles Wurst."

​Es wird Zeit, dass er der Öffentlichkeit "Wurst" ist. Zum Hanswurst macht er sich ja schon seit langem.

Quelle

Kommentare (2)

D. Pavlovic (nicht überprüft)

Fr. 10 Okt 2014 - 17:16

Viele wissen nicht, wenn Xavier Naidoo vermeintlich schöne Liebeslieder singt, singt er in Wirklichkeit von seiner Liebe zu Gott. Fehlanzeige wer dachte, er besänge seine Liebste und das so romantisch fand. Was ich an seinem Gesangsstil nicht mag: Er hat einen klagenden, leierhaften Sound der mich an die traurig klingende Musik aus dem nahen Osten erinnert. Eigentlich garnicht üblich für unseren Kulturkreis hier. Wehklagende Lieder bereiten mir Kopfschmerzen. Ein dominanter Topos vieler Lieder des nahen Ostens ist die gescheiterte Liebe - deshalb der klagende, weinerliche Ton. Ich finde es merkwürdig warum gerade so intensiv die gescheiterte Liebe besungen wird und nicht etwa der Sieg der Liebe über alles andere. Da wird kaum Stolz transportiert.

Martin (nicht überprüft)

Sa. 11 Okt 2014 - 14:38

Ich lehne die NPD selbstredend vollständig ab, aber daß Naidoo auf sie einsingt, haben selbst diese rassistischen, antisemitischen, sexistischen, reaktionären, revanchistischen Widerlinge nicht verdient. Mein Mitgefühl gilt ausnahmsweise der NPD.

PS: Wieso ist Naidoo evangelikal? War er nicht Katholik?

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