Politik

Das Hasenfest, das war’s.

DEUTSCHLAND. (hpd) Der Rückblick auf Grün­donnerstag, Kar­freitag und Samstag in mehreren Städten zeigt, dass der Slogan für mehr Pluralismus „Ich lass Dich beten – lass Du mich tanzen“ eine erhebliche mediale Wirkung erzeugt hat. Eine Dokumentation mit kurzen Berichten und einigen Bildern.

Dreifacher Aktionstag in Trier

TRIER. (hpd) Der Karsamstag in Trier war dieses Jahr nicht nur ein Tag der christlichen Trauer und Besinnung, sondern auch einer des politischen Aktionismus. Die Regional- und Hochschulgruppe der Giordano-Bruno-Stiftung war mit einer Tierrechtsaktion, einem Tanzflashmob und einer Langen Nacht der Musikwissenschaft in der Innenstadt präsent.

Religionsfreie Zone Köln

KÖLN. (hpd) Erst sah es aus, als könne am Karfreitag 2013 keine Religionsfreie Zone (RFZ) des IBKA NRW stattfinden: Das Kölner Filmhauskinos hatte Insolvenz angemeldet. 14 Tage vor dem Termin stellte sich jedoch heraus: Das Kino spielte wieder und so gab es termingerecht Proteste, Kinofilme und Ent-taufungen.

Mangelnde Gleichheit als Gefahr für Demokratie

(hpd) Der französische Historiker Pierre Rosanvallon schildert die ideen- und real­geschichtliche Entwicklung der Gleich­heits­vor­stellungen in den westlichen Demokratien. Seine Warnungen vor einem Auseinander­driften der politischen und sozialen Ebene von Demokratie verdienen Beachtung, mitunter fehlt es aber an der notwendigen Klarheit und Präzisierung.

Die wundersame Auferstehung zu Ostern

WIEN. (hpd) Das Verhältnis von Staat und Kirche steht plötzlich auf der Agenda der heimischen Politik und der Medien. Ausgerechnet in der Karwoche hat das Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien die österreichischen Parteien gezwungen, die Gretchenfrage zu beantworten: Wie hältst du's mit der Religion? Mit kräftiger, wenn auch ungewollter, Unterstützung durch die katholische Kirche.

Mehr Autobiographie denn Reformvorschläge

(hpd) Winfried Ridder, der zwanzig Jahre lang als Auswerter im Bundesamt für Verfassungsschutz gearbeitet hat, will in seinem Buch Position zur aktuellen Debatte über Reformen beziehen. Diese durchaus interessanten Ausführungen nehmen aber nur wenige Seiten des Buches ein, welches mehr eine Art berufliche Autobiographie über die Tätigkeit in den 1970er bis 1990er Jahren ist.

Mehr Analyse, weniger Polit-Kitsch

(hpd) Michael Hardt und Antonio Negri gelten als Theoretiker der globalisierungskritischen Protestbewegung und wollen in ihrem Buch ein entsprechendes Plädoyer für mehr Partizipation vortragen. Die durchaus zutreffenden gesellschaftskritischen Ausführungen hat man von anderen Autoren schon besser lesen können, die konkreten Forderungen bleiben blass und enden im Polit-Kitsch mit religionsähnlichen Zügen.