Islam

Rachid Boutayebs Islamkritik in den Medien

Der islamistische Mordanschlag auf die Charlie Hebdo-Redaktion und die täglichen Gräueltaten des "Islamischen Staates" haben erneut die Frage aufgeworfen, wie man mit "dem Islam" in Europa umgehen sollte.

Titelblatt der "Charlie Hebdo" nach dem Terroranschlag

Mohammed-Karikatur bei Charlie Hebdo positiv!

BERLIN. (hpd) Nach den Massakern von Paris veröffentlichte Charlie Hebdo eine Mohammed-Karikatur, in der ein weinender Prophet gezeigt wird, der “Je suis Charlie” sagt. Über seinem Kopf ist die Schlagzeile “Alles ist verziehen” zu sehen. Dieses Motiv, allgemein als anrührend und zum Nachdenken inspirierend empfunden, ist sogleich – noch waren nicht alle Terroropfer beigesetzt - wütenden Protesten ausgesetzt gewesen.

Dr. Ralph Ghadban

Islamverbände in Deutschland stehen Integration im Wege

BERLIN. (hpd) Immer wieder ist in den Debatten der letzten Wochen die Frage nach dem Verhältnis von Islam und Islamismus aufgeworfen worden. Je nach Interessenlage gab es sehr unterschiedliche Antworten, die Spanne der Antworten reichten von einer Gleichsetzung bis dahin, dass beides nichts miteinander zu tun habe.

Haben die Attentäter von Paris Mohammed missverstanden?

ODERNHEIM. (hpd) Eine Denkschablone wiederholt sich in fast allen Berichten über die furchtbaren Geschehnisse in Paris, nämlich dass der Terror der Attentäter auf einem Missverständnis Mohammeds und seiner Lehre beruhe, dass der große Prophet des Islam nur Barmherzigkeit und Vergebung gelehrt habe und die Terroristen die hohe Ethik dieser Religion pervertiert hätten.

links: die Seife; rechts: Käse von Gazi

Vorauseilend gehorsam

BERLIN. (hpd) Eine Seife, die bei Aldi-Süd im Angebot ist, wurde aus den Regalen entfernt. Der Grund: auf der Verpackung ist eine Moschee abgebildet. Und damit habe die Flüssigseife "Ombia – 1001 Nacht" Muslime in ihren religiösen Gefühlen verletzt.

Muslimische Radiosendung

Während säkulare Verbände und Vereine seit Jahren erfolglos um Mitsprache in Rundfunkräten und für eigene Sendungen kämpfen, wird es im Deutschlandradio ab März einen festen Sendeplatz für eine muslimische Radio-Sendung geben.