Islam

"Grußbotschaft" an Frau Bildungsministerin

MÜNSTER. (hpd) Vorgestern weihte Bildungsministerin Annette Schavan das Zentrum für Islamische Theologie Münster/Osnabrück ein. Das nahm eine Gruppe von Musliminnen, die sich Free Minds nennt, zum Anlass, eine kreative Aktion in Form einer "Grußbotschaft" an die Ministerin zu richten. Free Minds will Missstände des Islam nicht weiter verschweigen, sondern diese öffentlich thematisieren.

Der wahabitische Heilige Stuhl

WIEN. (hpd) Der außenpolitische Ausschuss des Parlaments hat dem „König-Abullah-Zentrum für interreligiösen und interkulturellen Dialog“ in Wien den Status einer „Organisation mit Völkerrechtspersönlichkeit“ zugesprochen. Das wertet das Prestigeprojekt des saudischen Königshauses auf, das Kritiker vor allem als PR-Gag sehen.

Die Angst als stiller Partner

BERLIN. (hpd) Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime (ZMD) in Deutschland, hat am Dienstag in Berlin die Forderung nach einer Gleichberechtigung der Muslime mit den christlichen Kirchen bekräftigt. Das sei der beste Schutz, um sich vor muslimischen Fanatikern zu schützen. Sein Argument weist auch auf ein Dilemma der organisierten Atheisten.

Schulterschluss der Vernünftigen

KÖLN. (hpd) Die Veranstaltung mit Mina Ahadi zu Menschenrechten im Islam konnte nicht, wie lange geplant und bereits von der Kölner gbs-Regionalgruppe auf Flyer und Plakate gedruckt, in der Hochschule für Musik und Tanz stattfinden. - Wovor hatte die Kölner Hochschule für Musik und Tanz Angst?

Ein Leitfaden zum Kopftuch-Verbot

(hpd) Etienne Vermeersch, emeritierter Professor für Philosophie der Universität Gent (Belgien) und Autor vieler kulturphilosophischer und -ethischer Veröffentlichungen analysiert die Pro- und Kontra-Argumente zu einem Verbot des Kopftuches in einem in Belgien sehr beachteten Artikel. Die Analyse kann mit ihren prinzipiellen Aussagen auch eine Grundlage für die Diskussion in Deutschland liefern.

"Theologie im Plural" - Ja und?

BERLIN. (hvd/hpd) Der Wissenschaftsrat hatte in seinen Empfehlungen vom Januar 2010 zwei bis drei Standorte für Islamlehre empfohlen, nun haben ein Dutzend Universitäten Konzepte vorgelegt. Und von Säkularen war wieder einmal nicht die Rede. Ein Kommentar des Humanistischen Verband Deutschlands.

Fethullah Gülen: Entsorgung der Wissenschaft

BOCHUM. (hpd) Fethullah Gülen, dessen Anhänger sich in der nach ihm benannten Bewegung zusammenfinden, ist ein Islamist und türkischer Nationalist. Die Universität Bochum scheint dennoch keine Probleme damit zu haben, eine Propagandaveranstaltung seiner moslemischen Fans und nichtmoslemischen Unterstützer in ihren Räumen zuzulassen.

Zur Islamophobie-Diskussion in Frankreich

PARIS. (hpd) Vor dem Hintergrund der sich verschärfenden Auseinandersetzungen über die Wege der Integration nicht originär-westeuropäischer ethnischer und religiöser Gruppen in die EU-Staaten findet ein Wiederaufleben der bereits Anfang dieses Jahrzehnts gestarteten Islamophobie-Diskussion in ganz Europa statt.

Islamistische Missionierung im Saarland

DILLINGEN. (hpd) Unter dem Titel “Islam in Deutschland” waren für 25. April 2010 “Nicht-Muslime sowie Muslime” zu einer Veranstaltung in die Stadthalle im saarländischen Dillingen eingeladen. Starredner war der deutsche Ex-Boxer und Islam-Konvertit Pierre Vogel, der sich auch Abu Hamza nennt und dort neben zwei weiteren Konvertiten auftrat, dem Griechen Efstatios Tsiounis alias Abu Alia und dem Deutschen Sven Lau alias Abu Adam.