Judentum

Das Grundstück, auf dem die Synagoge nicht gebaut wird.

Synagoge: Liberale protestieren gegen Zwangsauflösung

KONSTANZ. (hpd) Um den Bau einer neuen Synagoge in Konstanz jetzt doch voranzutreiben, hat die Israelitische Religionsgemeinschaft (IRG) Baden die in Konstanz ansässigen jüdischen Gemeinden IKG und JGK aufgelöst. Eine "Synagogengemeinde" soll nun entstehen. Die liberale JGK wehrt sich vehement gegen die Zerstörung ihrer Strukturen und spricht von einem Willkürakt.

Das Grundstück, auf dem die Synagoge nicht gebaut wird.

Keine neue Synagoge in Konstanz

KONSTANZ. (hpd) Mitte 2003 stellte die Stadt Konstanz der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG) ein innerstädtisches Grundstück zur Verfügung. Lange schon bestand der Wunsch der jüdischen Gemeinde, genau an dieser Stelle eine neue Synagoge zu bauen, denn nur wenige Meter weiter hatten die Nazis in der Pogromnacht 1938 die alte Synagoge in Schutt und Asche gelegt.

Schächtverbot ist verfassungswidrig

In Polen tobt seit einigen Jahren der Kampf darum, ob das Schächten - das rituelle Töten von Tieren - erlaubt sei. Nun hat der Oberster Gerichtshof in Warschau geurteilt: Rituelles Schlachten ist wieder erlaubt.

Traurige Allianzen

BERLIN. (hpd) Noch bis zum März 2015 ist im Jüdischen Museum Berlin die Ausstellung “Haut ab! Haltungen zur rituellen Beschneidung” zu sehen. Der Tenor der zahlreichen medialen Berichterstattung preist geradezu einmütig einen angeblich hohen Wert der Themenaufarbeitung und eine vielschichtige, sachliche, unaufgeregte und informative Darstellung. Wir waren vor Ort.

Museum der Geschichte der Polnischen Juden POLIN in Warschau

Tausend Jahre Gedenken

POLEN. (hpd) Ende Oktober eröffnete das Museum der Geschichte der Polnischen Juden POLIN in Warschau seine Dauerausstellung über die tausendjährige Vergangenheit der polnischen Juden. Damit kehrt nach dem zweiten Weltkrieg und der Judenverfolgung ein Stück mehr Normalität in Europa ein. Doch den düsteren Alltag in Polen sollte man nicht vergessen.

Selbstzuschreibung oder unreflektierte Zugehörigkeit?

REGENSBURG. (hpd) Der Israel-Palästina-Konflikt ist ein medialer Dauerbrenner. Raketenbeschuss, Luftangriffe, Verhandlungen und deren regelmäßiges Scheitern sind die wiederkehrenden Nachrichten aus der Region. Rainer Schreiber hat sich in einer Streitschrift einer der Grundlagen der Auseinandersetzung zugewandt: dem identitären Denken.