Lutherdekade

Luther-Denkmal in Wittenberg

Wer war Luther wirklich?

WOLFENBÜTTEL. (hpd) Als der Autor des Textes heute Morgen die Braunschweiger Zeitung aufschlug, lag auch das Heft der ev. Kirche in seinen Händen. Rechtzeitig zum Reformationstag sagten darin Politiker, Schauspieler und andere, “Warum wir glauben”. Spontan schrieb er eine Ausarbeitung über Luther, die zum heutigen Tag passt.

Humanismus - Reformation - Aufklärung

WEIMAR. (hpd) "Die Debatte ist längst überfällig", schreibt Herausgeber Frieder Otto Wolf in seinem Vorspruch zur Broschüre "Humanismus – Reformation – Aufklärung", denn im "Rahmen der großzügig staatlich geförderten Luther-Dekade wird eine auf religiöse Perspektive verengte Geschichtsbetrachtung bisher weitgehend unwidersprochen betrieben – allerdings wohl auch unter ziemlich geringer öffentlicher Aufmerksamkeit."

Die Schattenseiten des Martin Luther

(hpd) Der ehemalige Professor für Wirtschafts- und Zivilrecht Bernd Rebe legt in seinem Buch "Die geschönte Reformation. Warum Martin Luther uns kein Vorbild mehr sein kann" zwei Aufsätze vor, welche sich mit der Legitimationskrise der Religionen und der Schattenseite des Martin Luther beschäftigen.

Luther – Hitlers Idol

WORMS. (hpd) Der große Reformator und sein langer dunkler Schatten. Passend zur Lutherdekade, die 2008 begann und 2017 ihren Höhepunkt finden wird, soll in diesem Text erneut die dunkle Seite des Reformators „erhellt“ werden. Dabei trifft der geübte Leser auf ein paar altbekannte Fakten, jedoch auch auf einige Details, die einer breiten Öffentlichkeit weniger bekannt sein dürften…*

Lautet die Botschaft wirklich „selbst denken“?

BERLIN. (hpd) Am vergangenen Freitag wurde die Theologin Margot Käßmann in das Amt als Botschafterin des Reformationsjubiläums 2017 eingeführt. Die Säkularen Humanisten Rhein-Neckar wandten sich deshalb mit einem offenen Brief an Käßmann, um eine kritische Darstellung von Luthers folgenschwerem Judenhass einzufordern. Dort gibt man sich derzeit nachdenklich.

Der zensierte Luther

HANNOVER. (hpd) Zur Vorbereitung des Reformationsjubiläums am 31. Oktober 2017 wurde von der EKD 2008 die „Lutherdekade“ ins Leben gerufen. Schon im Vorfeld beantragten CDU/CSU und SPD im Deutschen Bundestag eine Würdigung dieses „welthistorischen Ereignisses“. Am 20. Oktober stimmte der Bundestag einstimmig diesem Antrag zu und verkündete eine jährliche finanzielle Unterstützung von fünf Millionen Euro ab 2011 mit einer Gesamtsumme von 35 Millionen Euro bis 2017.