Rechtspopulismus

Horst Meiers Einwände gegen ein NPD-Verbot

BONN. (hpd) Der Jurist und Publizist Horst Meier legt mit seinem Buch "Verbot der NPD – ein deutsches Staatstheater in zwei Akten. Analysen und Kritik 2001 - 2014" eine Sammlung von früheren Veröffentlichungen zum Thema vor, worin er aus bürgerrechtlicher Sicht die Begründungen für ein NPD-Verbotsverfahren inhaltlich begründet und scharf formuliert kritisiert.

Erste sozialwissenschaftliche Studie zu Pegida erschienen

BONN. (hpd) Die Politikwissenschaftler Lars Geiges, Stine Marg und Franz Walter legen mit "Pegida. Die schmutzige Seite der Zivilgesellschaft?" die erste sozialwissenschaftliche Studie zum Thema vor. Beachtlich ist der analytische Blick und hohe Informationsgehalt, wobei aber auch noch viele Fragen offen bleiben, handelt es sich doch um ein "work in progress".

NPD-Kundgebung in Berlin-Pankow

Die Angst vor den Rechten

BERLIN. (hpd) Der Ortsbürgermeister von Tröglitz, Markus Nierth, trat von seinem Amt zurück. Grund dafür waren Drohungen der NPD, vor seinem Haus zu demonstrieren. Nierth hatte sich dafür eingesetzt, rund 50 Asylbewerber im Dorf aufzunehmen.

Neonazis bedrohen Journalisten

In Dortmund haben Neonazis erneut Todesdrohungen gegen Journalisten ausgesprochen. Mehrere von ihnen erhielten am Montagabend via Twitter und Facebook Todesanzeigen - jeweils mit ihren Namen.

Sahra Wagenknecht und Gregor Gysi

Über die Doppelmoral in der politischen Linken

BONN. (hpd) Die "Macht vor Moral"-Einstellung lässt sich auch in der politischen Linken ausmachen. Als aktuelle Bespiele dafür stehen die Ignoranz von rechtspopulistischen Entwicklungen bei der linken Regierungsbildung in Griechenland und der Umgang mit der Erinnerung an einen ermordeten Flüchtling in Dresden. Doppelmoral und Heuchelei begleiten die Beschwörung von "Antifaschismus" und "Antirassismus" in einer sich emanzipatorisch gebenden Szene.

"Pegida" in Dresden

Hoyerswerda liegt in Sachsen

BERLIN. (hpd) In letzter Zeit hört man von Politikern häufiger die Forderung, die Ängste der 17.500 Menschen ernst zu nehmen, die auf Dresdens Straßen den Ruf “Wir sind das Volk” in Misskredit bringen. Aber selbst, wenn das richtig sein mag; es bleiben eine Menge Fragen, die zuvor zu stellen sind.