Wissenschaft

Humanistische Bestattungskultur

BERLIN. (hpd) Dass immer weniger Menschen in Deutschland den Kirchen angehören, zeigt sich mittlerweile auch im Alltag immer deutlicher. Besonders augenfällig wird diese Entwicklung im Bereich der Bestattungen. Die Humanistische Akademie Deutschlands hat dazu im Sommer 2009 eine Tagung veranstaltet; nun liegt der Band mit den Vorträgen und weitere Texten in der Schriftenreihe der Akademie vor. hpd sprach mit Herausgeber Horst Groschopp.

„Der verschleierte Völkermord“

(hpd) Glaubt man den Aussagen moderner Moslems, ist der Islam ein Hort der Toleranz: „Islam bedeutet Frieden! Mohammed hat die Sklaverei abgeschafft, Ungläubige mussten nur Kopfsteuer zahlen und konnten ihre Religion ausüben.“ Tidiane N’Diaye weiß es besser. Als Anthropologe, Ökonom und Kulturgeschichtler des schwarzen Kontinents untersuchte er die Geschichte des arabomuslimischen Sklavenhandels in Afrika.

Heime unterm Hakenkreuz – Verdrängt?

BERLIN. (hpd) Eine kaum geleistete Aufarbeitung betrifft die Kinder- und Fürsorgeheime zur Zeit des Nationalsozialismus. Vieles ist hier im Dunkeln. Oft wird der Eindruck erweckt, als habe der Nationalsozialismus die Reformbestrebungen der Weimarer Zeit abgewürgt, habe die Erziehungsmethoden verschärft und sie mit rassistischem und nationalem Gedankengut angereichert.

Vorurteilsforschung zu „Islamophobie“

(hpd) Der Politikwissenschaftler Farid Hafez will mit dem neu gegründeten „Jahrbuch für Islamophobieforschung“ ein Forum für Forschungen über die Feindschaft gegen den Islam und die Muslime etablieren. Der erste Band enthält eine Reihe von beachtenswerten Fallstudien zur Vorurteilsforschung, irritiert aber auch durch den nicht trennscharfen und unklaren Gebrauch der Kategorie „Islamophobie“.

Humanismusperspektiven

(hpd/AuK) Dieser anregende Sammelband geht im Kern auf eine Humanismustagung in Berlin im November 2008 zurück. Einige Beiträge weiterer Autoren wurden als Ergänzung hinzugefügt. Entstanden ist eine Abfolge großenteils lesenswerter Fachbeiträge, Analysen und Stellungnahmen, die in ihrer Länge und dem Grad ihrer akademischen Ausarbeitung recht heterogen sind, jedoch alle einen erkennbaren Bezug zur reichen Ideenwelt des säkularen Humanismus aufweisen.

Die Entmystifizierung des Glaubens in Dahlem

BERLIN. (hpd) Das Institut für Religionswissenschaft in Kooperation mit dem Dahlem Humanities Center der Freien Universität Berlin in Berlin-Dahlem hatten zu einem Gastvortrag von Daniel Dennett eingeladen und die verfügbaren Plätze waren bereits lange vor der Veranstaltung komplett ausgebucht.

"Theologie im Plural" - Ja und?

BERLIN. (hvd/hpd) Der Wissenschaftsrat hatte in seinen Empfehlungen vom Januar 2010 zwei bis drei Standorte für Islamlehre empfohlen, nun haben ein Dutzend Universitäten Konzepte vorgelegt. Und von Säkularen war wieder einmal nicht die Rede. Ein Kommentar des Humanistischen Verband Deutschlands.