Stephen Hawking warnt die Menschen vor sich selbst

"Aggression kann uns zerstören"

Der britische Physiker und Kosmologe Stephen Hawking sagt, es gebe eine viel akutere Bedrohung als die, die durch Asteroide, globale Seuchen und Riesenvulkane droht: Es ist unser eigenes Verhalten.

Hawking sagte laut der Zeitung Independent: "Das menschliche Versagen, das ich am liebsten korrigieren würde, ist Aggression. Für Höhlenmenschen hatte Aggression Überlebensvorteile, um mehr Essen, Territorium oder einen Partner ergattern zu können, mit dem man sich fortpflanzen kann. Aber jetzt könnte sie uns alle zerstören."

Er warnte davor, dass ein Nuklearkrieg zum Ende unserer Zivilisation und möglicherweise sogar zum Ende der menschlichen Rasse führen könne. Die Menschen müssten lernen, Aggression durch Empathie ersetzen.

Kommentare (3)

Hans Trutnau (nicht überprüft)

Mi. 25 Feb 2015 - 20:47

Unmittelbar darauf heißt es: >„Ich glaube, dass die langfristige Zukunft der menschlichen Rasse im Weltraum liegt", sagte Hawking den "Cambridge News". Das wäre eine wichtige Lebensgarantie für unser späteres Überleben: "Das Verschwinden der Menschheit könnte mit Hilfe der Kolonisierung anderer Planeten abgewendet werden.“< Warum nur das wieder? Als ob das Aggresssion oder Nukleargefahren verhindern würde.

C.Scherg (nicht überprüft)

Mi. 25 Feb 2015 - 21:48

Stephen Hawking: „Für Höhlenmenschen hatte Aggression Überlebensvorteile...“. Das stimmt, und die Höhlenmenschen haben über ihre Aggression wohl kaum nachgedacht. Auch heute noch erkunden und erforschen sie, also wir, damit lieber zunächst die äußere Welt, um sie zu erobern. Jetzt plötzlich fällt sie ihnen als selbstmörderisch auf und sie empfehlen, sie durch Empathie (Nächstenliebe! ;-) ) zu ersetzen. Ein bisschen wenigstens! Denn für die Eroberung und Kolonisierung anderer Planetne und des Weltraums (Hawking) wird sie schließlich noch ein Weilchen gebraucht...
Soviel zum Thema: Physiker entdeckt Psyche des Menschen.

Harald Jeitler (nicht überprüft)

Mo. 2 Mär 2015 - 18:39

Es ist eher unwahrscheinlich,daß es zu einem globalen Vernichtungskrieg mit Atom- und Wasserstoffbomben kommt.Hierbei würden ja auch die Reichen und Mächtigen ihre"Spielwiesen"verlieren.Niemand bohrt sich absichtlich ein Loch ins Knie.Auch den militärischen Waffenbrüdern in aller Welt ist einschlägig bekannt,daß wir(im Moment) nur diesen einen Planeten zur Verfügung haben.Hawking hat recht.Gegenwärtig geht die grösste Gefahr,für Leib und Leben aller Erdenbewohner, von der ungebremsten Raffgier der internationalen Großkonzerne aus.Um hier gegenzusteuern,müssten viele hundert millionen Verbraucher ihr Konsumverhalten ändern.Wie schon öfters erwähnt,noch bevor und das globale Ökosystem um die Ohren fliegt.Die von Morgen lassen grüßen.......

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