Constantin Huber

Der Autor hat Politikwissenschaften und Internationale Beziehungen studiert und ist aktuell forschend und lehrend an Hochschulen tätig.

Artikel des Autoren

Im Regierungsviertel

Was in Deutschland gut läuft

Eine Krise jagt die nächste – etwa in der Finanzwelt, den internationalen Beziehungen oder jüngst die um sich greifende Corona-Epidemie im gesundheitlichen Bereich. Viel zu häufig werden dabei die ebenfalls vorhandenen positiven Seiten außer Acht gelassen. Zeit, sich eben diesen genauer zu widmen. Ein Kommentar von Constantin Huber.

Religiöser Fundamentalismus trifft auf Coronavirus

SARS-CoV-2 und die Lungenkrankheit Covid-19 halten die Bevölkerung weiterhin auf Trab. Täglich werden neue Informationen über die Zahl der Infizierten herausgegeben, jeden Tag gibt es mindestens eine Pressekonferenz von Kabinettsmitgliedern und die Empfehlungen beziehungsweise einschränkenden Maßnahmen zur Eindämmung der Fallzahlen werden ebenfalls kontinuierlich aktualisiert sowie verschärft. Doch ganz so, als wäre das Virus an sich nicht fatal genug, verschlimmern Esoteriker und religiöse Fundamentalisten durch die Verbreitung von Fake News die Situation.

Moskau

Putins rückwärtsgewandte Politik

In Russland sieht die Menschenrechtslage nicht gerade rosig aus. Die Duma ist von ernstzunehmenden Rival*innen "gesäubert", Journalist*innen werden willkürlich eingesperrt, LGBTIQ werden systematisch diskriminiert und freie Wahlen sind eine Seltenheit – um nur einige Beispiele der jüngst wieder intensivierten Missstände zu benennen. Nun soll obendrein auch noch die Verfassung geändert werden, wodurch Putin bis zum Jahr 2036 Präsident bleiben kann und etwa "Gott" in die neue Verfassung mit aufgenommen wird.

Ist das Hufeisen noch zu retten?

Die Ereignisse in Thüringen überschlagen sich und nicht nur dort scheint das dogmatische Festhalten an der Hufeisentheorie von Seiten der CDU und FDP eine stabile Regierungsbildung schwierig zu machen. Ein guter Anlass, um sich mit der unter Politolog*innen umstrittenen Theorie etwas genauer zu befassen. Ein Kommentar von Constantin Huber.

Macron: Ein Staatschef mit Rückgrat

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat sich außergewöhnlich deutlich hinter eine Schülerin gestellt, die nach harscher Islamkritik eine ganze Reihe von Vergewaltigungs- und Morddrohungen erhielt. Inmitten der hitzigen Debatte, die stark von Hass und Häme gegenüber der Religionskritikerin geprägt war, ist die Rückendeckung von höchster politischer Stelle ein wichtiges Signal, welches auch anderen Ländern gut zu Gesicht stünde.

Ist Gott für moralisches Handeln notwendig?

Religion spielt in den USA nach wie vor eine große Rolle. Umso erstaunlicher ist es, dass weit über die Hälfte der US-Amerikaner*innen der Meinung sind, dass es nicht notwendig ist, an Gott zu glauben, um moralisch richtig handeln zu können. Dies hat eine aktuelle Studie des Pew Research Centers festgestellt.

Atheisten und Weihnachten

Atheisten haben es an religiösen Feiertagen nicht immer leicht. Oft kommt bei der gemeinsamen Familienfeier das unvermeidliche Thema "Gott" auf und warum man denn nicht mehr glaube. Wie verhält man sich als Atheist? Die Füße still halten, um den Familienfrieden nicht zu stören? Oder diskutieren, was das Zeug hält? Falls Sie, liebe hpd-Leserinnen und -Leser,  sich für Letzteres entscheiden, haben wir hier für Sie die besten Argumente für die anstehende Festtagsdiskussion zusammengestellt.

"Wir sind der Meinung, dass ein Staat weltanschaulich neutral zu sein hat"

Immer mehr Schüler*innen in Rheinland-Pfalz wollen den konfessionsgebundenen Religionsunterricht abschaffen. Dieser hat laut Landesverfassung sogar zur "Gottesfurcht" zu erziehen, was von den Aktiven der Landesschüler*innenvertretung Rheinland-Pfalz als unzeitgemäßes Relikt angesehen wird, das zeitnah verändert und modernisiert werden soll. Ihre Forderungen sorgten in den vergangenen Wochen für rege Diskussionen in den Medien.