Fernsehtipp
Die Story im Ersten: Vergelt's Gott
Heute Abend in der ARD: Die Story im Ersten - Vergelt's Gott
Bis hin zu den letzten Fragen weiß die Kirche eine Antwort. Nur eine Frage beantwortet sie bislang nicht: Wie reich ist katholische Kirche in Deutschland? Papst Franziskus hat Bescheidenheit gelobt, und die deutschen Bischöfe haben nach dem Skandal von Limburg mehr Transparenz angekündigt.
Tatsächlich hält die katholische Kirche immense Vermögenswerte verborgen – in einem Geflecht aus Gesellschaften, Vereinen und Stiftungen schlummern Milliardenvermögen, ob Bares, Immobilien, ob Banken oder Firmen. Von der Filmgesellschaft bis zur Sprudelfabrik.
Kommentare (4)
Netiquette für Kommentare
Jetzt ist die Sendung vorbei
Jetzt ist die Sendung vorbei und ich habe nur eine Frage: Wie viele gehen morgen wieder zum Standesamt?
Habe es nicht in Gänze
Habe es nicht in Gänze gesehen, aber der investigative Carsten Frerk (>Violettbuch Kirchenfinanzen) wurde in der letzten halben Std. nicht erwähnt...
Ich fand die Sendung relativ
Ich fand die Sendung relativ zu dem, was man durch Carsten Frerks „Violettbuch Kirchenfinanzen“ gewohnt ist, relativ schwach. Dennoch, der negative Eindruck der beschwichtigenden, ausweichenden Kirchenvertreter auf den Zuschauer ist nicht zu unterschätzen!
Bedauerlich: Kein Wort über die eigentlich Verantwortlichen, nämlich religiöse Politiker und ihre Parteien, die diese mafiösen Strukturen ausdrücklich unterstützen statt zu bekämpfen!
Natürlich hätte Carsten hier
Natürlich hätte Carsten hier noch perfekt reingepasst. Doch ich fand beeindruckend die Ausreden, Ausflüchte, Verrenkungen der Kirchenfürsten, nichts zu ihren finanziellen Verhältnissen sagen zu müssen. Und die Sache mit dem Reichsdeputationshauptschluss war didaktisch super aufgebaut. Da wird in Archiven nach uraltem Papier gekramt, um herauszufinden, warum heute noch Steuerzahler für die Kirchen zur Kasse gebeten werden.
Wir dürfen nicht vergessen: Für viele von uns ist etliches der Fakten dank Carsten Frerk ein alter Hut. Doch wie vielen Zuschauern wurde gestern das Bild der mildtätigen Kirche zertrümmert? Vor allem das Ende, die Armenspeisung in Sichtweite des Doms - organisiert von privater Seite, ohne Zutun der Kirche -, das lässt heute sicher dem einen oder anderen 30 Euro aus der Tasche springen, um auszutreten aus einer Firma, die keinen Überblick über ihre Milliarden haben will.