Gesundheit

HIV-1. Transmission electron micrograph

USA steigen aus globalen HIV/Aids-Maßnahmen aus

Millionen Menschenleben bedroht

Der Rückzug der USA aus den globalen Maßnahmen gegen HIV/Aids gefährdet Millionen Menschenleben. Deutsche und österreichische Organisationen fordern daher dringend neue Lösungen.

Geschlechtsdysphorie bei Kindern

Das Trans-Dilemma

Die neue Richtlinie zur Behandlung von Geschlechtsdysphorie, mit Spannung erwartet, hält am Ansatz fest, Kinder in ihrem Gefühl, trans zu sein, zu unterstützen. Das ist gut gemeint. Aber entspricht es auch den wissenschaftlichen Erkenntnissen?

Mifepriston

Weil sie in Texas Abtreibungspillen verschrieben hat:

100.000 Dollar Strafe für New Yorker Ärztin

Eine New Yorker Ärztin soll in Texas 100.000 US-Dollar Geldstrafe zahlen, weil sie einer texanischen Patientin via Telemedizin Medikamente zum Schwangerschaftsabbruch verordnet hat. In Texas ist Abtreibung fast vollständig verboten, während im Staat New York liberalere Gesetze herrschen. Der Fall könnte bis vor den Obersten Gerichtshof gehen.

Das Paul-Löbe-Haus

Anhörung im Rechtsausschuss zur Neuregelung von Paragraf 218

Die Debatte zu Schwangerschaftsabbrüchen geht weiter

Wie berichtet, kam es aus parteitaktischen Gründen nicht mehr zu einer Abstimmung im Parlament über eine Neuregelung von Paragraf 218 StGB. Am 10. Februar stand jedoch die "Neuregelungen zu Schwangerschaftsabbrüchen" auf der Tagesordnung des Rechtsausschusses und damit der zugrundeliegende Gesetzentwurf von Carmen Wegge (SPD), Ulle Schauws (Grüne) und anderen. In der dreistündigen Anhörung stieß er bei den von der Union einerseits und von SPD und Grünen andererseits bestellten Sachverständigen auf ein sehr gemischtes Echo. Wären daraus Schlüsse zu ziehen, wie es künftig weitergehen könnte?

USAID

Eine Welt nach USAID und der WHO

Die ersten Konsequenzen des abrupten Stopps des US-amerikanischen Entwicklungshilfebudgets werden langsam deutlich. In einer von "Medico International" organisierten Pressekonferenz berichteten NGOs, dass sie bereits Personal entlassen und Hilfsprojekte auf Eis gelegt hätten. Das Center for Disease Control (CDC) hat derweil die Zusammenarbeit mit der WHO eingestellt.

Mehr als 300.000 Unterschriften wurden übergeben

Es wäre möglich gewesen, aber:

Die Legalisierung des Schwangerschaftsabbruchs ist gescheitert

Man hatte es befürchtet, doch nun steht es fest: Das Zeitfenster zur Legalisierung des Schwangerschaftsabbruchs, die sich eine überwältigende Mehrheit der Bevölkerung wünscht, hat sich geschlossen. Die Neuregelung fiel parteitaktischem Kalkül zum Opfer. Unter einer zu erwartenden konservativen Mehrheit wird ein neuer Anlauf auf absehbare Zeit nicht zu erwarten sein.

Anti-FGM-Kampagne in Walala Biyotey

Der 6. Februar ist der Internationale Tag zur Beendigung von weiblicher Genitalverstümmelung

FGM und Zwangsheirat in Europa: Prävention und Aufklärung

Mehr als 230 Millionen Frauen und Mädchen sind laut Unicef weltweit von Genitalverstümmelung betroffen. Das ist ein Anstieg von 15 Prozent im Vergleich zur letzten Schätzung, die vor acht Jahren veröffentlicht wurde. In den letzten zwei Jahren war "Terre des Femmes" Koordinatorin des EU-Projektes "Join our CHAIN" zur Prävention und Aufklärung zu FGM und und Früh- sowie Zwangsverheiratung. Gestern ging das Projekt mit einer Abschlusskonferenz in Brüssel zu Ende.

Berliner Tierpark

Vogelgrippe in hiesigen Zoos – eine Gefahr auch für Menschen?

Mitten in die besorgniserregenden Fälle wiederkehrender Maul- und Klauenseuche hinein, deretwegen mithin Zoo und Tierpark von Berlin prophylaktisch für Besucher:innen geschlossen wurden, kehrt auch die hochinfektiöse aviäre Influenza (Vogelgrippe H5N1) zurück: Man erinnere sich an die Fälle in den Zoos von Karlsruhe, Heidelberg und anderwärts von Anfang 2022, wo zahllose infizierte Vögel zu Tode kamen beziehungsweise getötet werden mussten.

Gemeinsamer Offener Brief

Fünf Schritte zu mehr Vertrauen in die Elektronische Patientenakte

Die Humanistische Union (HU) äußert in einem Offenen Brief an Bundesminister Lauterbach "erhebliche Bedenken" zur geplanten Einführung der Elektronischen Patientenakte (ePA), für die heute eine Testphase in Modellregionen beginnt. Die HU fordert, dass zuvor alle Sicherheitslücken beseitigt werden und die Zivilgesellschaft bei der Einführung der ePA involviert wird. Der hpd gibt den Offenen Brief hier im Wortlaut wieder.