Gesundheit

Schulung von Kindern in Kenia

Bericht von einer praktischen Initiative vor Ort in Kenia

Es geht auch ohne Genitalverstümmelung

Übermorgen stellt Elisabeth Merkl im Bund für Geistesfreiheit Augsburg den Verein "Partners of Change" vor, dessen Vorsitzende sie ist. Diese Initiative leistet kontinuierliche Aufklärungsarbeit, praktische Hilfe und Vernetzung in Kenia, um im Einklang mit Bedürfnissen, Beweggründen, Kultur und Tradition kenianischer Menschen und Gemeinwesen zu einer Abkehr von der brutalen, mit schrecklichen Folgen für betroffene Mädchen verbundenen Beschneidungspraxis zu führen.

Screenshot aus dem App Store von Apple

App "Alli" als Wegbegleiter bei der medikamentösen Schwangerschaftsbeendigung gelauncht

In Deutschland gibt es ungefähr 100.000 Schwangerschaftsabbrüche und ungefähr ebenso viele Fehlgeburten im Jahr. Obwohl sie häufig stattfinden, sind die Themen in der Gesellschaft immer noch stark tabuisiert. Es wird wenig öffentlich darüber gesprochen und aufgeklärt. Im Internet kursieren eine Menge Mythen und Falschinformationen. Es ist daher nicht immer leicht, an medizinisch korrekte und wertneutrale Informationen zu kommen. Deshalb hat Doctors for Choice die App "Alli" entwickeln lassen.

Gisela Notz

Ersatzlose Streichung des Paragrafen 218 aus dem StGB

Wir kämpfen weiter!

Die ehemalige Bundesvorsitzende von pro familia, Gisela Notz, hielt am 7. Dezember in Berlin eine Rede anlässlich der Demonstration für die Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen. Darin verwies sie auf die lange Geschichte des Kampfes der Frauen.

Arztparxis

Bayerischer Landtag beschloss Gesetz:

Keine telemedizinische Beratung vor medikamentösem Schwangerschaftsabbruch mehr

Bei einem medikamentösen Schwangerschaftsabbruch werden Präparate eingenommen, die dafür sorgen, dass das Schwangerschaftsgewebe abblutet. Dieser Vorgang kann in einer Praxis geschehen, aber auch zu Hause und telemedizinisch begleitet durchgeführt werden. Die Medikamente werden per Post verschickt, sobald alle Voraussetzungen erfüllt sind. Mit der Mehrheit von CSU und Freien Wählern wurde dies am 10. Dezember in Bayern verboten.

Kommunikation zwischen Arzt und Patient

Ärztlicher Umgang mit sterbewilligen Patient:innen

Erstmalig Leitlinie bei Suizidwunsch in der Hausarztpraxis

Eine sogenannte S1-Leitlinie gibt es seit November zum Wunsch nach Suizidassistenz in der Hausarztpraxis. Entwickelt wurde sie unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM). Sie empfiehlt Handlungsrichtlinien für Ärzt:innen, wenn sie von ihren Patient:innen in der Behandlungssituation mit den Worten und der Bitte konfrontiert werden: "Ich möchte sterben".

Materialien zur Aufklärung über FGM

Nicht automatisch ein Asylgrund:

Furcht vor Genitalverstümmelung

Weibliche Genitalverstümmelung (FGM) ist eine grausame Praxis in vielen Ländern. Und doch ist eine entsprechende Gefährdung nicht ohne Weiteres ein Grund für Asyl in Deutschland.

Homöopathieduell: Politischer Rückzieher in Berlin, teures Fiasko in München

Im Januar ging es an dieser Stelle um ein "Homöopathieduell zwischen München und Berlin", wo es um die von der Intention her gegenläufigen Aktionen von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach zur Streichung der Homöopathie (bzw. der "Besonderen Therapierichtungen") aus der Kassenerstattung und die vom Bayerischen Landtag initiierte Homöopathiestudie ging, mit der nach Vorstellung von CSU und Freien Wählern erforscht werden sollte, ob Homöopathie eine Alternative zu Antibiotika darstellen könne. Heute ist es an der Zeit, den Ausgang dieses "Duells" zu betrachten.

Zeugen Jehovas am Bahnhof in Frankfurt am Main

Zeugen Jehovas scheitern vor Europäischem Gerichtshof

Nachdem in Dänemark ein Arzt einem verunfallten und schwer verletzten Zeugen Jehovas in einem Notfall Fremdblut verabreicht hatte, klagte seine Frau vergeblich beim Europäischen Gerichtshof. Zudem legte die Frau des Verstorbenen vergeblich eine Beschwerde gegen das Spital wegen Missachtung des Patientenwillens ein.

Aktionstag des "Bündnisses für sexuelle Selbstbestimmung" in Berlin 2020

Großdemos am 7. Dezember in Berlin und Karlsruhe

"Abtreibung legalisieren – jetzt!"

Durch den Bruch der Ampelkoalition ist es fraglich, ob es tatsächlich zur Entkriminalisierung des Schwangerschaftsabbruchs kommt, die nach 30 Jahren Debattenstillstand möglich erschien. Davon lassen sich die rund 100 Organisationen jedoch nicht entmutigen, die für den 7. Dezember zu Großdemos aufgerufen haben. Gestützt wird ihr Anliegen durch Bundestagsabgeordnete, die den Schwangerschaftsabbruch doch noch bis zur nächsten Bundestagswahl legalisieren wollen.