Kunst und Kultur

Hundegrafiken aus sechs Jahrhunderten im Berliner Kupferstichkabinett

Die Sprache der Hunde

BERLIN. (hpd) Eine so lange und so enge Beziehung wie zum Hund hat der Mensch zu keinem anderen Tier. Mit keinem sonst ist die Kommunikation derart differenziert. Auf beiden Seiten. Hunde haben eine sprechende Mimik. Ihr Wesen wurde aber auch Gegenstand von Projektionen. Die Ausstellung "Wir kommen auf den Hund" im Berliner Kupferstichkabinett zeichnet anhand alter und neuer Grafik den gemeinsamen Weg von Zwei- und Vierbeiner der letzten 600 Jahre.

Strafanzeige gegen Künstler gestellt

Gemeinde lässt Jodl-Kreuz verhüllen

FRAUENCHIEMSEE. (hpd) Die Protestaktion des Münchner Künstlers Wolfram P. Kastner und des Rechtsanwalts Jürgen Arnold aus München auf dem Friedhof der Fraueninsel in Frauenchiemsee zieht weitere Kreise. Jetzt wurde gegen die beiden Initiatoren Strafanzeige gestellt.

Kommentar

Mit aggressivem Humanismus Grenzen einreißen

BERLIN. (hpd) Das Zentrum für politische Schönheit erregt mit seiner subversiven Kunstaktion "Die Toten kommen" die Gemüter der Nation. Tausende Menschen haben am Sonntag symbolische Gräber vor dem Reichstag ausgehoben, um gegen die tödliche Abschottungspolitik an den europäischen Außengrenzen zu protestieren. Aufgebrachte Stimmen mussten nicht lange auf sich warten lassen. Doch möchten wir wirklich in einer Gesellschaft leben, die sich mehr über einen zerstörten Rasen als über das Massensterben im Mittelmeer empört?

"Kristina und Descartes" am Rhein

OBERWESEL. (hpd) Ob die beiden nun tatsächlich ein Liebespaar waren, weiß man nicht. Bekannt ist lediglich, dass der Philosoph und Mathematiker René Descartes 1650 in Stockholm am Hofe der Königin Kristina Wasa von Schweden starb, an dem er weilte, um sie in seiner Philosophie zu unterweisen; und dass die beiden schon vorher längeren Briefkontakt gepflegt hatten. Es ist also nicht ausgeschlossen, dass sich zwischen den beiden mehr als nur das historisch Verbürgte abgespielt hat.

Karen Joy Fowlers Roman "Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke"

Meine Schwester, die Äffin

BERLIN. (hpd) Was passiert, wenn Geschwister ungleicher nicht sein können, nämlich ein Menschenkind und ein im Haushalt eines Forschers aufgezogenes Schimpansenkind? Wenn sie sich doch für Gleiche halten? Dieser Frage geht Karen Joy Fowel in ihrem Roman "Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke" nach. Eine Geschichte voller Verluste und Traumata einer zerbrochenen Familie, die trotzdem auf die unterhaltsamste Art rüberkommen.

Lese-Tipps von Thomas Hocke

Ich wollte Einhörner

(hpd) Thomas Hocke, der ehemalige Redakteur des ZDF für Literatur und Bildende Kunst, Begründer etlicher Literaturformate in ZDF, 3sat und arte sowie Mitbegründer des Rheingau-Literatur-Festivals stellt im hpd Bücher vor, die nicht unbedingt Bestseller sind; es aber noch werden könnten.

Keith Jarrett in Frankreich (2003)

Keith Jarrett zum 70. Geburtstag

Das freie Spiel der musikalischen Kräfte

BONN. (hpd) Der Musikjournalist Wolfgang Sandner präsentiert mit seinem Buch "Keith Jarrett. Eine Biographie" eine Lebensbeschreibung des Jazz-Musikers, der insbesondere durch seine Piano-Solo-Konzerte bekannt geworden ist. Die Darstellung konzentriert sich anschaulich und kompetent auf das künstlerische Schaffen und Wirken, lässt dabei aber mitunter den Menschen hinter dem Musiker vergessen.