Humanistischer Verband Deutschlands

Der Humanistische Verband Deutschlands vertritt die Interessen und Rechte von Konfessionsfreien in Staat und Gesellschaft. Er bringt sich in aktuelle ethische Debatten ein und engagiert sich auf der Basis von Toleranz, Selbstbestimmung und Solidarität für eine menschlichere Gesellschaft. Als Weltanschauungsgemeinschaft ist er den Kirchen gemäß Art. 140 Grundgesetz gleichgestellt.

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Humanistischer Verband Deutschlands legt Gesetzentwurf vor

Das Recht auf Suizidhilfe erfordert verlässlichen Handlungsrahmen

Im Februar hat das Bundesverfassungsgericht ein Grundrecht auf Hilfe zur Selbsttötung bestätigt, welches in der Praxis auch zu gewährleisten sein müsse. Ohne entsprechende Regelungen stoßen bei der möglichen Inanspruchnahme von assistiertem Suizid allerdings viele verzweifelt Hilfesuchende weiterhin auf schier unüberwindliche Hürden. Um verfassungskonforme Initiativen politisch auf den Weg zu bringen, hat der Humanistische Verband Deutschlands - Bundesverband ein "Suizidhilfekonflikt-Gesetz" vorgeschlagen.

HVD RLP/Saar fordert Ethikunterricht als gleichwertiges Angebot neben Religionsunterricht

Weltanschauliche Vielfalt in den Schulen muss auch Konfessionsfreie berücksichtigen

Der Humanistische Verband Rheinland-Pfalz/Saarland e. V. (HVD RLP/Saar) verfolgt mit Interesse den Prozess zu Vertragsverhandlungen mit vier Islamverbänden, den die Landesregierung Rheinland-Pfalz am 1. April 2020 bekannt gemacht hat. Wesentlicher Gegenstand sind unter anderem Strukturgespräche zur Weiterentwicklung des bekenntnisorientierten islamischen Religionsunterrichts und zur Einrichtung von Professuren für Islamische Theologie.

§217 StGB verfassungswidrig

HVD begrüßt BVerfG-Urteil

Das Bundesverfassungsgericht hat heute den § 217 StGB für nichtig erklärt: Das Verbot geschäftsmäßiger Suizidhilfe hat keinen Bestand. Der Humanistische Verband Deutschlands begrüßt die damit verbundene Stärkung des Selbstbestimmungsrechts und schlägt eine Neuregelung der Suizidhilfe vor.

Gesetzesvorlagen sind keine Lösung für das eigentliche Problem

Widerspruch oder Zustimmung zur Organspende?

Am heutigen Donnerstag debattiert der Bundestag abschließend über zwei Gesetzentwürfe zur Neuregelung der Organspende. Nach Ansicht des Humanistischen Verbandes Deutschlands (HVD) können jedoch weder die sogenannte Widerspruchslösung noch die sogenannte Zustimmungslösung maßgeblich dazu beitragen, die Zahl der Transplantationen zu erhöhen.

Jens Spahn (CDU)

Gesundheitsminister Spahn verweigert weiter

Gesundheitsminister Spahn begeht nach Ansicht von Fachleuten seit 2018 offenen Rechtsbruch: Er versagt Schwerstkranken den Zugang zu Suizidmitteln – entgegen eines letztinstanzlichen Urteils des Bundesverwaltungsgerichtes. Spahn weigert sich zudem, sein Vorgehen transparenter zu machen. Der Humanistische Verband Deutschlands (HVD) kritisiert dies aufs Schärfste.