Film über das Leben von Julian Assange feiert Premiere

Premiere von "Hacking Justice"

Screenshot aus dem Trailer zum Film.
Screenshot aus dem Trailer zum Film.

Der Dokumentarfilm mit bisher unveröffentlichten Bildern über das Leben des Gründers der Internetplattform WikiLeaks, Julian Assange, der seit 2012 in der ecuadorianischen Botschaft in London festsitzt, wird am 21. Juni 2017 um 19:30 Uhr im Kino BABYLON in Berlin und damit in Deutschland erstmals gezeigt.

Uraufgeführt wurde der Film "Hacking Justice" – mit dem Untertitel "Der Richter und der Rebell" – während des Internationalen Filmfestivals in Barcelona/Spanien (DocsBarcelona).

Unter der Leitung von Direktor Clara López Rubio und dem Journalisten John Pancorbo schildert er den Kampf des ehemaligen spanischen Richters und jetzigen Verteidigers Juliane Assanges, Baltasar Garzón, den Haftbefehl gegen Julian Assange aufzuheben.

Der Richter und der Rebell

Die spanisch-deutsche Produktion verflogt die das Ziel, über den Kampf um die Kontrolle von Informationen zu berichten sowie den Einfluss der Geheimdienste, die mangelnde Transparenz, die Rolle der Medien und das empfindliche Gleichgewicht zwischen individuellen Rechten und der Sicherheit des Staates zu beleuchten.

Wegen des privilegierten Zugangs zu seinem Protagonisten und dessen unveröffentlichten Bildern aus Momenten der Anspannung in der ecuadorianischen Botschaft in London spiegelt diese Dokumentation das Leiden und den Verschleiß von Julian Assange, der sich auf nur 30 Quadratmetern seit Juni 2012 bewegt, wieder.

In diesem noch nie da gewesenen Rechtsfall wird die Linie der Verteidigung sowie ein Haupttreffen der Rechtsanwälte und deren diplomatische Offensive gezeigt.

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Sabine Bock

Sabine Bock ist Vereinsmanagerin, Kommunalpolitikerin und angehende freiberufliche Journalistin der Freien Journalisten Schule in Berlin. Sie ist als Sozialdemokratin in der Bezirksverordnetenversammlung von Berlin in Treptow-Köpenick. Ihre journalistischen Themenschwerpunkte sind regional bezogen auf den Gebieten Schule, Bildung und Sport sowie international Menschenrechte, Umweltschutz und Ökologie. Aktiv ist sie auch im Solidaritätskomitee „Ecua Soli“. Sie schreibt für Pressenza in Berlin sowie SPD-Zeitungen.

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