Daniela Wakonigg

Die Autorin ist studierte Philosophin, Theologin und Germanistin. Sie lebt in Münster (Westf.) und arbeitet als freie Autorin und Journalistin für Hörfunk- und Print-Medien. Sie ist u. a. Redakteurin der Zeitschrift MIZ und war von 2016 bis Anfang 2024 stellvertretende Chefredakteurin des hpd.

Artikel der Autorin

Gottes Segen – für eine Handvoll Dollar

Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist nichts unerreichbar – sofern man genug Geld hat. Das scheint auch für Gottes Segen zu gelten. Diesen verspricht Paula White, evangelikale Predigerin und spirituelle Beraterin von Donald Trump, für das neue Jahr jedem, der ihr vom ersten Monatslohn eine großzügige Spende überweist.

Westminster Palast

Mehrheit der Briten will keine Bischöfe im Parlament

Aktuell sitzen 26 Bischöfe und Erzbischöfe der Church of England im Oberhaus des britischen Parlaments und bestimmen so das politische Geschick des Landes mit. Laut einer aktuellen Studie des Meinungsforschungsinstituts YouGov sprechen sich jedoch knapp zwei Drittel der Briten gegen einen religiösen Einfluss auf die Politik sowie Parlamentssitze für Bischöfe aus.

Sternsinger

Segensgruß oder Gaunerzinken?

Ein älterer Herr im westfälischen Münster entdeckte Gaunerzinken an seiner Hauswand und rief die Polizei. Die gab Entwarnung und klärte darüber auf, dass es sich bei den vermeintlichen Gaunerzinken um einen Segensgruß der Sternsinger handelt.

BBC

Religions-Chef der BBC ist Atheist

In einem Radiointerview kurz vor Weihnachten enthüllte James Purnell, Chef des BBC-Radios sowie der Bildungs- und Religionsabteilung des öffentlich-rechtlichen britischen Senders, dass er Atheist ist. Ein Sturm des Entsetzens fegte durch die englische Boulevard-Presse und heizte religiöse Gemüter an.

Die hpd-Gottesfragen-Challenge – Teil 2

Nicht-religiöse Menschen sind keine gleichförmige Masse, sondern vertreten eine Vielzahl von unterschiedlichen Meinungen – in politischen und gesellschaftlichen Fragen, ja sogar was den Kernbereich des "Nicht-Glaubens" betrifft. Der hpd hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Meinungsvielfalt abzubilden. Als jüngst im Rahmen unserer redaktionellen Arbeit kontrovers darüber diskutiert wurde, ob es wichtig sei, darüber aufzuklären, dass es (mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit) keinen Gott gibt, fiel der Entschluss, die unterschiedlichen Standpunkte für die Leserinnen und Leser des hpd abzubilden. Die Kontrahentinnen der Gottesfragen-Challenge: hpd-Kolumnistin Ursula Neumann und die stellvertretende hpd-Chefredakteurin Daniela Wakonigg.

Engel

Das deutsche Christentums-Paradox

Passend zum Weihnachtsfest hat die Frankfurter Allgemeine Zeitung eine Studie zur Verwurzelung des Christentums in Deutschland in Auftrag gegeben. Die vom Institut für Demoskopie in Allensbach durchgeführte Umfrage kommt zu dem Ergebnis, dass die Bedeutung des Christentums in der Gesellschaft abnimmt. Paradoxerweise steigt gleichzeitig die Zahl derjenigen, die meinen, Deutschland sei durch christliche Werte geprägt.