Daniela Wakonigg

Die Autorin ist studierte Philosophin, Theologin und Germanistin. Sie lebt in Münster (Westf.) und arbeitet als freie Autorin und Journalistin für Hörfunk- und Print-Medien. Sie ist u. a. Redakteurin der Zeitschrift MIZ und war von 2016 bis Anfang 2024 stellvertretende Chefredakteurin des hpd.

Artikel der Autorin

Spaghettimonster: Erneut auf dem Weg zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte

Noch immer müssen die Anhänger der Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters Deutschland um Anerkennung als Weltanschauungsgemeinschaft kämpfen. Nachdem das Bundesverfassungsgericht nun eine Verfassungsbeschwerde des langjährigen Vorsitzenden der Gemeinschaft, Rüdiger Weida alias Bruder Spaghettus, nicht zur Entscheidung angenommen hat, will dieser vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ziehen.

"Moses" in Erfurt

Düsseldorf: Protest gegen Finanzierung des Kirchentags

Am Donnerstag stimmt der Rat der hoch verschuldeten Stadt Düsseldorf über eine städtische Finanzierung des Evangelischen Kirchentags 2027 in Höhe von 5,8 Millionen Euro ab. Gegen diese öffentliche Finanzierung regt sich Protest. Von Montag bis Donnerstag wird der Düsseldorfer Aufklärungsdienst gemeinsam mit der Aktionsgruppe "Das 11. Gebot: Du sollst Deinen Kirchentag selbst bezahlen" vor dem Rathaus der Stadt demonstrieren.

"Betroffene haben lebenslänglich"

Gestern wurde die Studie über Missbrauchsfälle im Bistum Münster veröffentlicht. Der hpd sprach hierüber mit Martin Schmitz, der selbst als Kind Missbrauch durch einen Priester erlebte und Sprecher des Beirats ist, der das Entstehen der Studie begleitete.

"Von Einzelfällen kann nicht die Rede sein"

Forscher der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster stellten heute die Ergebnisse ihrer Untersuchung zu den Missbrauchsfällen im Bistum Münster vor. Sie zeigten sich entsetzt über das Maß an Vertuschung des Missbrauchs durch das Bistum und appellierten an den Staat, eine aktivere Rolle im Aufarbeitungsprozess einzunehmen.

Weiße Evangelikale Spitzenreiter beim Waffenbesitz

Nach der jüngsten tödlichen Schießerei in Texas wird in den USA wieder einmal über die Verschärfung der Waffengesetze diskutiert. Ein Politikwissenschaftler der Eastern Illinois University untersuchte nun die Frage, ob in verschiedenen religiösen Bevölkerungsgruppen Waffenbesitz unterschiedlich stark verbreitet ist. 

Viele Exorzisten fühlen sich isoliert

Im Mai fand in Rom der alljährliche Exorzismus-Kurs in der römischen Hochschule päpstlichen Rechts "Athenaeum Regina Apostolorum" statt. Laut der Catholic News Agency wurden hierbei von Forschern erstmals auch Daten über Exorzisten vorgestellt, die zeigen, dass viele Exorzisten über einen gewissen Mangel an Unterstützung klagen.

Es reicht mit der staatlichen Kirchenkuschelei!

Am Katholikentag in Stuttgart nahmen nur 27.000 Menschen teil – ein drastischer Einbruch der Besucherzahlen. Dafür erreichte die Pro-Kopf-Förderung der Teilnehmer aus öffentlichen Geldern einen Rekord von 217 Euro. Mit insgesamt 4,35 Millionen Euro finanzierte der Steuerzahler das Kirchenfest. Kritikern der massiven öffentlichen Finanzierung des Events sowie der zähen Aufarbeitung des katholischen Missbrauchsskandals wurde ihre Kritik während des Katholikentags hingegen durch die Behörden massiv erschwert. 

Prof. Dr. Thomas Fischer

Das "Kölner Beschneidungsurteil" war richtig

Prof. Dr. Thomas Fischer ist Rechtsanwalt und war Vorsitzender Richter des 2. Strafsenats des Bundesgerichtshofs. Der hpd hat mit dem Autor des führenden Praxiskommentars zum Strafgesetzbuch über das "Kölner Beschneidungsurteil" vor zehn Jahren gesprochen, das bis heute weitreichende Folgen hat.