Frank Nicolai

Frank Nicolai

Der Autor schreibt seit 2009 für den hpd. Er war von Oktober 2013 bis zum März 2025 Chefredakteur des Humanistischen Pressedienstes.

Artikel des Autoren

Kuppel des Humboldt-Forums

Debatte um Bibeltext an der Berliner Schlosskuppel

Das als "Humboldt-Forum" wiedererrichtete Berliner Stadtschloss wird an der Kuppel von einem Spruch "verziert", der dazu aufruft, "zu Ehren des Vaters" und "im Namen Jesu" das Knie zu beugen und sich dem Christentum zu unterwerfen. Der von Beginn an vorhandene Protest gegen die Inschrift nimmt jetzt neu an Fahrt auf.

Eine Auswahl von Rushdies Büchern

Für die Freiheit der Literatur!

Nicht nur in Berlin und in Zürich wurde am vergangenen Donnerstag aus den Werken des Schriftstellers Salman Rushdie gelesen. Das "Internationale Literaturfestival Berlin" (ilb) rief als Reaktion auf den Anschlag auf den Dichter in New York zu einer "Weltweiten Lesung" ausgewählter Werke des Autors auf. Es gab daraufhin entsprechende Veranstaltungen in Deutschland, der Schweiz, Österreich, den Niederlanden, Italien und den USA.

Proteste im Iran nach dem Tod von Mahsa Amini

Proteste im Iran mit mehreren Toten

Nach dem Tod von Mahsa Amini halten die Proteste gegen das Regime im Iran weiter an. Die 22-jährige starb in einem Krankenhaus in Teheran. Vor ihrem Tod hatte die Sittenpolizei ihr vorgeworfen, sich nicht an die strengen Hijab-Vorschriften zu halten und sie festgenommen.

UN erklärt eine saubere Umwelt zu einem Menschenrecht

Die UN-Vollversammlung hat das Recht auf eine saubere, gesunde und nachhaltige Umwelt als eigenständiges Menschenrecht anerkannt. Am Donnerstag vergangener Woche wurde eine entsprechende Resolution in New York von 161 Staaten bei keiner Gegenstimme und acht Enthaltungen (unter anderem von Russland, China und dem Iran) angenommen.

Dr. Manuela Schmidt (Präsidentin des HVD BB)

Eröffnung des "Hauses des Humanismus" in Berlin

Pünktlich und passend zum Welthumanistentag wurde gestern in Berlin-Schöneberg das "Haus des Humanismus" eröffnet. Zur Einstimmung in das, was zukünftig an diesem "Ort der Begegnung" passieren wird, begann nach den offiziellen Eröffnungsreden das ganztägige Festival "Liebe Stadt Revolte".

Höhlenkloster von Kiew

Amtsenthebung von Patriarch Kyrill gefordert

Der russisch-orthodoxe Patriarch Kyrill I. unterstützt Wladimir Putins Aggressionskrieg gegen die Ukraine. Deshalb fordern nun ukrainische Priester einen Kirchenprozess gegen das Oberhaupt der Kirche, zu der auch sie gehören. Andere, nicht-russische orthodoxe Gemeinden trennen sich ebenfalls vom Moskauer Partriarchat.

"Das ist nur noch Traditionspflege"

Er war über 40 Jahre Teil der Humanistischen Union (HU) – in den Jahren 1984 bis 1996 als Vorstandsmitglied und danach als Mitglied im Beirat. Jetzt hat Jürgen Roth seinen Rücktritt von allen Ämtern und seinen Austritt aus der Bürgerrechtsorganisation erklärt. Dem hpd erklärt er in einem Interview seine Beweggründe für diesen drastischen Schritt.

Mahnwache für Raif Badawi

Raif Badawi aus Gefängnis entlassen

Der saudische Blogger Raif Badawi wurde nach jahrelangen internationalen Protesten und Bemühungen zahlreicher Organisationen am vergangenen Freitag endlich aus der Haft entlassen. 2014 war Badawi wegen "Beleidigung des Islams" zu zehn Jahren Haft und tausend Peitschenhieben verurteilt worden.

Weltweit wurde für die Freilassung von Raif Badawi protestiert.

Raif Badawi muss endlich freigelassen werden!

Nach zehn Jahren Haft hätte der saudi-arabische Blogger Raif Badawi bereits am 28. Februar entlassen werden müssen. Nach Informationen von Reporter ohne Grenzen wird er jedoch weiterhin im Zentralgefängnis von Dhahban nördlich von Dschidda festgehalten. Für die Freilassung des saudischen Bloggers setzen sich weltweit NGOs ein, darunter auch die Giordano-Bruno-Stiftung.

Das Aktionsbündnis Betroffeneninitiativen vor dem Kölner Landgericht

Zwölf Jahre Haft für missbrauchenden Priester

Am vergangenen Freitag hat das Landgericht Köln einen katholischen Priester zu zwölf Jahren Haft wegen des sexuellen Missbrauchs von Kindern verurteilt. Zudem muss der verurteilte Priester drei Nebenklägerinnen Schmerzensgeld in Höhe von 5.000, 10.000 und 35.000 Euro zahlen. Die Anklage umfasste dabei insgesamt 118 Tatvorwürfe.