Internationaler Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA)

Weltanschauungsfreiheit in Flüchtlingsunterkünften sichern

Vor der Flüchtlingsunterkunft in Trier
Vor der Flüchtlingsunterkunft in Trier

KÖLN. (ibka) Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) fordert, die Weltanschauungsfreiheit für die Bewohner von Flüchtlingsunterkünften sicherzustellen.

"Es liegen Berichte vor, wonach sich nichtmuslimische Flüchtlinge in Gemeinschaftsunterkünften mit Schikanen muslimischer Mitbewohner konfrontiert sahen. Hiervon sind auch nichtreligiöse Asylbewerber betroffen, denn auch solche gibt es unter den Flüchtlingen", sagte René Hartmann, Erster Vorsitzender des IBKA.

IBKA

Martin Wagner, Landessprecher Hessen des IBKA, sagte: "Bisweilen sehen sich nichtreligiöse Asylbewerber gezwungen, zum Schein muslimische Gebete zu praktizieren oder sogar die Rolle des Vorbeters zu übernehmen."

Der IBKA fordert die zuständigen Behörden zur Beendigung solcher besorniserregender Zustände sowie zur Sicherung der Religions- und Weltanschauungsfreiheit der Bewohner auf – notfalls durch eine separate Unterbringung nichtreligiöser und andersgläubiger Menschen.

Kommentare (3)

David (nicht überprüft)

Mi. 20 Apr 2016 - 12:15

Wie soll man das verhindern? Mit erhobenen Zeigefinger mahnen, du böser du? Man wird bestenfalls die Symptome mildern können.

Das Gundproblem aber bleibt fahrlässig ausgeblendet: Ein Zuzug von Menschen mit äußerst fragwürdigen Ideen, Gedanken und Erwartungen mit langfristigem Auswirkungspotential im sozialen, finanziellen und kulturellen Bereich.

Ilse Rose (nicht überprüft)

Mi. 20 Apr 2016 - 16:16

Trennung ist sicher keine Lösung, hier hilft nur Aufklärung im Sinne des Grundgesetzes.
Wie steht es mit einem Verbot von Missionierungsversuchen der christlichen Kirchen in den Asylbewerberheimen? Die jetzige Praxis der verschiedenen christlichen Glaubensrichtungen bringt zusätzlich Unruhe unter die Asylsuchenden.

Kay Krause (nicht überprüft)

Do. 21 Apr 2016 - 07:15

Grundsätzlich sollte weltweit jegliche Art von religiöser Missionierung unterbleiben, dahingehend sollten wir arbeiten! Sofern die Geschichte um Jesus überhaupt als wahr anzunehmen ist, het er keine Kleinstkinder zwangsgetauft, sondern erwachsene Menschen, die sich zu seinem Glauben bekannt haben. Das ist doch ein akzeptabler Weg, oder? Den Menschen, die aus Syrien oder anderen Kriegsgebieten zu uns kommen, muß man (wenn sie es nicht schon wissen) erstmal klarmachen, das es sich um einen Religionskrieg handelt, dass zumindest Gottes (Allahs) Bodenpersonal immer fleißig mit dabei ist!

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