Aktuelle Umfrage zeigt:
Scientology wird als gefährlich empfunden
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Nach einer aktuellen FORSA-Umfrage halten zwei Drittel der Bevölkerung Scientology für gefährlich. Von denen, die Scientology kennen, spricht sich jeder zweite sogar für ein Verbot der Organisation aus.
Eine aktuelle Umfrage, die im Zusammenhang mit dem Start der Doku-Reihe "Leah Remini: Ein Leben nach Scientology" führte Forsa im Auftrag des TV-Senders A&E eine repräsentative Umfrage durch, um herauszufinden, was die Deutschen über Scientology denken. Dabei zeigte sich, dass zwei Drittel der Befragten (68%) Scientology für gefährlich halten. Jeder zweite Bundesbürger, der Scientology kennt, spricht sich sogar für ein Verbot der Organisation aus.
In einer Pressemitteilung des TV-Senders heißt es: "Diejenigen, die Scientology kennen, stufen die Aktivitäten der Scientologen mit großer Mehrheit als gefährlich ein (79%). Damit hat sich die wahrgenommene Bedrohung der Deutschen durch Scientology seit zehn Jahren nicht verändert, wie eine Forsa-Umfrage aus dem Jahr 2007 zu diesem Thema belegt. 49 Prozent derjenigen, die angaben, Scientology zu kennen, befürworten sogar ein Verbot der Organisation."
Obwohl Scientology, ein Unternehmen, das sich selbst gern als "Kirche" bezeichnet, eher im Hintergrund wirkt, gerät es regelmäßig in die Schlagzeilen. Vor allem dann, wenn eine zu große Einflussnahme aufgedeckt wird (Vgl. auch hier). Diese Intransparenz dürfte dazu beitragen, dass zwei Drittel der Befragten das Unternehmen für gefährlich halten.
In der Dokumentation, die den Rahmen für die Umfrage gab, berichtet die Schauspielerin Leah Remini (King of Queens), die selbst 35 Jahre lang überzeugte Scientologin war, über ihre Erfahrungen in der Organisation und lässt darin ehemalige Mitglieder und hochrangige Insider der Organisation zu Wort kommen.
"In dieser Doku-Reihe geht es um die Wahrheit über Scientology – Wahrheit, die auf sehr persönlichen Erfahrungen aufbaut und die schockierend ist", so Remini. "Zu lange hat diese Multi-Milliarden-Dollar-Organisation Opfer und Journalisten unter Druck gesetzt, um zu verhindern, dass die Wahrheit ans Licht gebracht wird. Ich hoffe, dass wir nun Informationen zutage fördern, die der Welt zeigen, was wirklich in dieser Organisation passiert, und die andere ermutigen, ihre Stimme ebenso zu erheben."
Kommentare (7)
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Scientology ist ein
Scientology ist ein menschenverachtendes Wahn-, Überwachungs- und Repressionssystem, das Familien zerstört, systematisch Menschenrechtsverletzungen begeht und den Einzelnen das Geld bis zum völligen Bankrott wegnimmt ... dementsprechend ist die Organisation gefährlich für Verstand, die Brieftasche und die eigene Gesundheit. Es ist wichtig sich im Vorhinein über Scientology zu informieren, sich gegen Anwerbung zu wappnen, nicht erst, wenn jemand selbst betroffen ist, denn Scientology hat Auswirkungen auf das ganze Familiensystem.
http://www.destruktive-gruppen-erkennen.com
Schon ein wenig traurig was
Schon ein wenig traurig was Frau Remini hier macht. Im Grunde genommen war doch eh nur Insidern bekannt, dass Frau Remini über Jahrzehnte Scientologin gewesen ist. Es hat sich auch keiner dafür interessiert, als sie während ihrer Mitgliedschaft positiv über Scientology gesprochen hat.
Nun ist sie also eine Ex-Scientologin und auf einmal wird der rote Teppich ausgerollt und die wildesten Geschichten geistern durch die Medien?
Was sie tatsächlich gemacht hat ist sich mit einer Handvoll Ex-Scientologen zu umgeben, die allesamt aus der Kirche wegen grober Verstösse gegen Kirchenrichtlinien ausgeschlossen worden sind und nichts besseres zu tun haben als gegen ihre ursprüngliche Glaubensgemeinschaft zu hetzen. Das ist sehr schade.
Man kann Frau Remini für die Zukunft nur alles Gute wünschen.
Klingt für mich eher nach
Klingt für mich eher nach Scientology-Troll in Aktion. Damit beeindrucken Sie hier nicht so wahnsinnig viele Leute.
Das dürfte auch den "Kollegen" hier betreffen, der zwar zurecht bemerkt, dass auch die Kritik an Scientology nachgeplappert sein kann, allerdings genauso wenig bereit zu sein scheint, Scientology in einen breiteren religionskritischen Diskurs einzuordnen, der keine Ausnahmen kennt.
Wenn Kritik an Scientology aus den Reihen der Kirchen verbreitet wird, muss man sich natürlich fragen, ob hier jemand den Teufel mit dem Belzebub austreiben will. Verdächtig wird es für mich, wenn genau dies dann nicht einmal Erwähnung findet, denn in einer grundsätzlich skeptischen Haltung klammert man nichts aus, und es gibt auch keine "heiligen Kühe".
Ich halte Scientology auch
Ich halte Scientology auch für eine gefährliche Sekte, aber, wenn man sie verbietet, muss man andere Sekten, wie z. B. die grossen Kirchen in Deutschland auch verbieten. Allein schon die Rekrutierung der neuen Mitglieder, durch die Taufe, halte ich für problematisch, und nicht durch die UN Kinderrechtsresolution abgesegnet...
Die Leute halten Scientology
Die Leute halten Scientology also für gefährlich, so so. Zufällig wird ihnen das ja auch seit Jahrzehnten von allen Seiten vorgebetet, was sollten sie also sonst denken? Immer schön alles nachplappern damit man nicht aus der Reihe tanzt.
Das Bild über Scientology
Das Bild über Scientology wurde 45 Jahre lang fast ausschließlich von den Weltanschauungsbeauftragten der Amtskirchen und ihren politischen Helfern geprägt. Wenn überhaupt, kamen Scientologen nur mit einer Randbemerkung zu Wort. Seit etwa 2010 ist der Berufszweig "Weltanschauungsbeauftragter" dabei auszusterben. Gut so. Dennoch verwundert das Ergebnis der Forsa-Umfrage vor diesem Hintergrund nicht. Gift braucht eine Zeit, bis es sich verflüchtigt.
Es wäre interessant gewesen zu erfahren, wie viele der Befragten je eine Scientology Kirche besucht haben, je ein Buch des Scientology-Gründers ganz gelesen haben und wenn sie behaupten, einen Scientologen oder Scientology "zu kennen", wie viele Minuten oder Stunden dies wohl gewesen sein mögen. Kennen diese Menschen das Glaubensbekenntnis der Scientology?
Vergessen Sie bitte nicht, alle neuen Bewegungen sind zunächst attackiert und verlacht worden. Das gehört zum Prozess der Auseinandersetzung und letztlich auch der Anerkennung. Jeder muss diese Phase überstehen, aus Fehlern lernen und gestärkt daraus hervorgehen. Religionswissenschaftler behaupten, der Prozess der Anerkennung nimmt etwa zwei Generationen in Anspruch. Ich denke, wir Scientologen werden schneller sein.
Typen wie Leah Remini sind Trittbrettfahrer, die aus ihrer ehemaligen Mitgliedschaft Kapital schlagen möchten. Wer wüsste heute ohne das Thema Scientology noch, wer diese Person überhaupt ist.
Bitte bleiben Sie kritisch, hinterfragen Sie und schauen Sie hin! Einfache Logik wird Ihnen dabei helfen, zwischen Wahrheit und Fiktion zu unterscheiden.
Sehr geehrte Frau Weber,
Sehr geehrte Frau Weber,
ohne Weltanschauungsbeauftragter einer Amtskirche oder deren politischer Helfer zu sein, wandte ich mich wiederholt an den CCHR/KVPM- Funktionär Trepping, zuletzt öffentlich am 23.04.2017 https://antikorruption2014.jimdo.com/inhaltsverzeichnis-2016-2017/anschreiben-im-%C3%BCberblick-2017/23-04-2017/
Eine Antwort erhielt ich nicht.
Daß "Scientology"/OSA...usw. ein CIA- Tarnnetzwerk sein dürfte bzw. mit der CIA dem Wesen nach (in Bezug auf Endziel/Zweck, Ideologie/Menschenbild und Methoden) gleichsinnig sei, entnimmt man u.a. den Veröffentlichungen von McCLAUGHRY, von Anonymen https://taknbsorbemwon5.wordpress.com/2014/06/10/a-conspiracy-theory-that-makes-sense/ und durchaus auch deutschen Regierungsdokumenten und Äußerungen von einzelnen Politikern.
Wie erklären Sie sich das Schweigen des Herrn Trepping?
Sind (auch) Sie der Auffassung, Spitzenpolitiker diverser Parteien agierten "scientologisch"?
Welche sind das Ihrer Beurteilung zufolge?
Mit der Bitte um vollständige und wahrheitsgemäße Antworten verbleibt.
Dipl. med. W. Meißner