Gesundheit

Christian Arnold über Sterbehilfe

BERLIN. (hpd) Seit der ARD-Themenwoche „Leben mit dem Tod“ im November erreichen Christian Arnold täglich fünf bis zehn Briefe, Mails oder Telefonanrufe von Menschen, die seine Hilfe suchen. Seit mehr als zehn Jahren ist er nun bereits für Menschen in Not ansprechbar, denen es am wichtigsten ist, zu wissen, dass es ihn gibt und er ihnen, wenn nichts andres mehr geht, auch helfen wird, zu sterben.

Die Kirche und deren gelebte Barmherzigkeit

KÖLN. (hpd) Mit Fassungslosigkeit und Entsetzen reagiert die deutsche Öffentlichkeit auf schockierende Nachrichten aus Köln: zwei in katholischer Trägerschaft befindliche Krankenhäuser hatten im Dezember letzten Jahres gegenüber einer vergewaltigten Frau eine gynäkologische Untersuchung zur Spurensicherung abgelehnt.

Werden die Abtreibungsgegner mächtiger?

BERLIN. (hpd) Werden die Abtreibungsgegner, die sich selbst „Lebensschützer“ nennen,  stärker als bisher wahrgenommen? Haben sie einen Grad der Vernetzung erreicht, der für die Gesellschaft gefährlich werden kann? Diesen und anderen Fragen stellten sich am Mittwochabend Jutta Dithfurth, Gisela Notz und Eike Sanders.

Referat über Sterbehilfe vor Schülern

MÜNCHEN. (hpd/hls) Reinhold Felscher hat eine Erfahrung besonderer Art gemacht. Vor 16- bis 17jährigen Schülern der 10. Klasse eines Münchener Gymnasiums hielt er zwei Referate über Sterbehilfe. Ein Thema, von dem man meinen könnte, dass es für Jugendliche sehr weit entfernt sei.

Den Gesetzgeber hat der Teufel geritten

PASSAU. (hpd) Die Diskussion um die Zulässigkeit medizinisch nicht notwendiger Beschneidungen geht auf den Rechtswissenschaftler Holm Putzke zurück – er gilt als „geistiger Vater“ des Kölner Beschneidungsurteils. In einem Interview mit dem hpd kommentiert er das vom Bundestag verabschiedete Beschneidungsgesetz.

Das Recht der Kinder auf genitale Autonomie

BERLIN. (hpd) Jonathan Friedman wurde in eine orthodoxe jüdische Familie hineingeboren und ist dort groß geworden. Als er älter wurde, begann er dann auf dem College die Beschneidung von Knaben in Frage zu stellen und zu recherchieren. Heute ist er „Intactivist“ und arbeitet für die „Anwälte für die Rechte der Kinder“(ARC) in den USA.

Rechtsfrieden wieder hergestellt?

BERLIN. (hpd) Der Deutsche Bundestag hat am Mittwochnachmittag in abschließender Lesung den von der Bundesregierung vorgelegten Gesetzesentwurf zur Legalisierung von Knabenbeschneidungen mit großer Mehrheit angenommen. Damit wird nach der für Freitag dieser Woche zu erwartenden Zustimmung des Bundesrates der Weg freigemacht, dass am 1. Januar 2013 das von jüdischen und muslimischen Religionsvertretern verlangte Gesetz in Kraft tritt.

Was muss noch passieren?

BERLIN. (hpd/gbs) Ein Siebzehnjähriger darf sich in Deutschland kein Vorhautpiercing stechen lassen, wenn seine Eltern nicht einverstanden sind. Eltern jedoch können die Vorhaut des Knaben ohne Einwilligung des Kindes vollständig amputieren lassen, selbst wenn dafür keinerlei medizinischen Gründe vorliegen. So will es das Gesetz, das aller Voraussicht nach heute im Deutschen Bundestag verabschiedet wird.

Deutschland Deine Kinder (15)

BERLIN. (hpd) Gespräch mit dem Juristen Dr. Christian Sailer. Er setzt sich als Rechtsanwalt für Opfer der Heimerziehung ein. Damit begegnet er einer anderen Seite, als sie in offiziellen Broschüren kommuniziert wird. Es sind eher die "Missstände in der Heimerziehung" beschrieben, ebenso wie das in der Kinder- und Jugendzeit zugefügte Leid und Unrecht, das noch heute Spuren der Beeinträchtigungen zeigt, um die man sich sorgt.

„Beschneidung ist ein barbarischer Akt“

WIEN. (hpd/rip) Auch Juden brechen nun ihr Schweigen und kritisieren die Beschneidung an nicht einwilligungsfähigen Babys als barbarischen Akt. Wissenschaftshistoriker Jerome Segal, Assistenzprofessor an der Pariser Sorbonne, derzeit in Wien lehrend, übt nun massive Kritik an der Haltung der israelitischen Kultusgemeinde.