Internationales

Gefahren für LGBT im Nahen Osten und Nordafrika

Die Menschenrechtsorganisation "Human Rights Watch" (HRW) hat sich die Situation von homo- und bisexuellen sowie Trans-Personen in Teilen Nordafrikas und des Mittleren Ostens angesehen. Dabei musste HRW feststellen, dass nicht nur Privatpersonen, sondern auch staatliche Stellen für deren Verfolgung, Belästigung und ihr Outing verwantwortlich sind. Sie verwenden unrechtmäßig Digitalfotos, Chats und weitere Daten, unter anderem aus Sozialen Medien. Die Folgen für Betroffene reichen vom Verlust des Kontakts zu Familie und Freunden bis hin zur Ermordung.

Kirche im ländlichen Uganda

Uganda: Parlament billigt noch strengeres Gesetz zur Verfolgung von LGBTQ

Vergangene Woche wurde im ugandischen Parlament eine noch strengere Gesetzgebung gegen Homosexualität verabschiedet. Dass Präsident Yoweri Museveni das Gesetz unterzeichnet, scheint sicher zu sein. Mit dieser Verschärfung wären nicht nur sexuelle Handlungen zwischen Personen gleichen Geschlechts verboten, sondern auch die Identifizierung als homosexuell, queer oder transgender. Darüber zu publizieren wäre ebenfalls verboten. Wer von Personen in gleichgeschlechtlichen Beziehungen weiß, soll gezwungen werden, diese anzuzeigen.

Töten aus Gerechtigkeit?

"Du sollst nicht töten!" – was im fünften Gebot der Bibel festgehalten ist, gilt weltweit als schlimmes Verbrechen. Sieht ein Staat in seiner Rechtsordnung aber die Todesstrafe vor, ist die Tötung legitimiert. Ein Grundwiderspruch, der besteht, solange es die Todesstrafe gibt. Doch die historischen Legitimations-Argumente verlieren – zumindest in der westlichen Welt – an Zustimmung.

Fotoaktionen zum Atheist Day 2023

Der World Atheist Day am 23. März soll als Gedenktag alljährlich ins Gedächtnis rufen, dass das Bekenntnis, nicht an Götter zu glauben, in vielen Ländern keine Selbstverständlichkeit ist und vielfach Ausgrenzung oder sogar Verfolgung nach sich zieht. Gestern gab es dazu zahlreiche Fotoaktionen in den Sozialen Medien – auch von säkularen Organisationen aus dem deutschsprachigen Raum.

Heute ist Welt-Atheismus-Tag!

Die wachsende Zahl der Menschen, die von der Existenz von Gottheiten nicht überzeugt sind, feiert heute das weltweite Engagement für ihr Recht auf selbstbestimmtes Leben – speziell in Ländern, in denen intolerante Regierungen Andersdenkende diskriminieren und Nichtgläubige unterdrücken.