Politik

Mein Ende gehört mir!

GIESSEN. (hpd) Bundesgesundheitsminister Gröhe fordert ein strafrechtliches Verbot der organisierten Sterbehilfe. Ein Argument, das eine Verschärfung unseres Strafrechts rechtfertigen könnte, ist er allerdings bis heute schuldig geblieben.

Prof. Dr. Dr. Eric Hilgendorf

"Wir hoffen auf Einfluss auf Politik und Medien"

BERLIN. (hpd) Gestern wurde die Öffentlichkeit von einem Appell der bedeutendsten deutschen Strafrechtsexperten überrascht, die sich gegen die geplante Strafbarkeit des assistierten Suizids aussprechen. Der hpd sprach mit einem der Initiatoren des Appells, Prof. Dr. Dr. Eric Hilgendorf.

Heron I der Bundeswehr

Ein faules Osterei der Rüstungsministerin

BERLIN. (hpd/hu) Die jüngste Erklärung von Bundesministerin von der Leyen, Deutschland werde gemeinsam mit Frankreich und Italien eine kampffähige Drohne entwickeln, bezeichnete der Vorsitzende der Humanistischen Union, Werner Koep-Kerstin, als "ein faules Osterei, das Bundesministerin von der Leyen unter Missachtung der ethischen Problematik unbemannter Kampfdrohnen präsentiert hat."

Multi-Kulti am Ende?

BERLIN. (hpd) Der Bundesweite Arbeitskreis Säkulare Grüne hat sich mit einem Islam-Papier in die innergrüne Debatte über eine Islam-Politik eingemischt. Auf bereits zwei Vollversammlungen der Säkularen (in Münster und Erfurt) wurde intensiv über eine "Islam-Politik" diskutiert und Ende Februar eine Positionsbestimmung beschlossen.

Renate Künast (MdB)

Kann der Gesetzgeber Rechtssicherheit für Ärzte schaffen

BERLIN. (hpd/dghs) Mit dem Thema Sterbehilfe hat sich der Deutsche Bundestag hat viel vorgenommen. Noch lässt ein konkreter Gesetzes-Text auf sich warten. Der Zeitplan der schwarz-roten Koalition hängt. Deshalb lohnt ein vertiefender Blick in die bislang vorliegenden Positionspapiere, die zumeist fraktionsübergreifend entstanden waren.

Küken in der Massentierhaltung bei der Einstallung

Kükenschreddern

STEISSLINGEN. (hpd) Gerade in dieser Woche, da die Christenheit an die Passion des Jesus von Nazareth erinnert, sollten wir auch von einem anderen Leiden und Sterben sprechen, über das soeben in den Medien berichtet worden ist.

Die Kunstaktion "11. Gebot: Du sollst deinen Kirchentag selbst bezahlen" zeigt Wirkung im Rat von Münster

Münster gegen Barzuschuss für den Katholikentag 2018

MÜNSTER. (hpd) Jahrzehntelang war es unhinterfragte Praxis, dass Kirchentage zu über einem Drittel aus öffentlichen Geldern von Stadt, Land und Bund mitfinanziert werden. Das westfälische Münster ist nun die erste Stadt, die sich dieser Praxis widersetzt. In der gestrigen Ratssitzung lehnte der Rat von Münster einen städtischen Barzuschuss von 1,2 Millionen Euro für das katholische Glaubensfest ab – lediglich Sachleistungen sollen gewährt werden.