Berlin

Daud Haider

Daud Haider, der Dichter schweigt

Am Samstag, 26. April 2025 ist Daud Haider im Alter von 73 Jahren in Berlin-Schöneberg gestorben. Keine Gedichte, keine scharfsinnigen Analysen von internationalen Filmen oder der politischen Lage werden mehr von ihm geschrieben. Schweigen. Er hinterlässt ein großes Werk, so breit gefächert und komplex wie seine Gedanken.

bgeordnetenhaus von Berlin

Neutralitätsgesetz nicht angreifen

Der Arbeitskreis Säkulare und humanistische Sozialdemokrat:innen Berlin (AK SHS) lehnt die Abschaffung des Neutralitätsgesetzes, wie sie die Grünen im Abgeordnetenhaus nach Presseberichten verlangen, ab. Entgegen dem von den Grünen erweckten Eindruck ist das Neutralitätsgesetz kein Problem, sondern die Lösung eines Problems. Es geht um den Schutz der staatlichen Neutralität und der Rechte religiös gebundener und nicht gebundener Menschen.

Wolfram Kastner mit dem provisorischen alternativen Straßenschild

Umbenennen!

Die "Initiative Edith Jacobson" probte am 10. April in der Bundeshauptstadt Berlin die Umbenennung des drei Kilometer langen Hindenburgdamms in Edith-Jacobson-Damm. Hierzu schrieb der Aktionskünstler Wolfram Kastner einen Text, den der hpd in voller Länge veröffentlicht.

Das gute Leben für alle ist möglich

Ein breites Bündnis aus feministischen und stadtpolitischen Initiativen, Gewerkschaften und Verbänden ruft morgen zur Demonstration "feministisch, solidarisch, gewerkschaftlich" auf. Ziel ist es, ein starkes Zeichen für Gleichstellung, Geschlechter- und Verteilungsgerechtigkeit, die Entkriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen und gute Arbeit zu setzen.

Claus-Peter Lieckfeld, Gisela Notz und Wolfram Kastner bei der Überklebe-Aktion im Sommer

Hindenburg-Überkleber werden nicht strafverfolgt

Im Sommer benannten Claus-Peter Lieckfeld, Gisela Notz und Wolfram Kastner das Straßenschild des Hindenburgdamms in Berlin um in Edith-Jacobson-Damm. Die Polizei kam und es wurden Ermittlungen gegen die Aktivisten eingeleitet. Diese wurden nun eingestellt.

U-Bahnhof Heidelberger Platz (U3)

Frauenwaggons: Geschlechtertrennung im Namen des Feminismus?

Mitte November schlugen die Berliner Grünen die Einrichtung von Frauenabteilen in U-Bahnen vor. Hintergrund sind vermehrte Sexualdelikte wie die Vergewaltigung durch den Iraner Mohsen K.. Statt Ursachen klar anzusprechen, betreiben die Grünen Symbolpolitik, die den Tätern zugutekommt. Feministinnen sollten die Errungenschaften der Aufklärung verteidigen, statt Geschlechtertrennung zu fordern. Der Vorschlag erinnert an Maßnahmen autoritärer Regime wie im Iran und könnte die Fortschritte der sexuellen Revolution rückgängig machen.