Geschichte

Helmut Ortner

"Die AfD möchte die NS-Zeit entsorgen…"

In einer Zeit, in der rechte Populisten und die AfD die deutsche Erinnerungskultur beenden möchten, wendet sich Helmut Ortner gegen jede Verharmlosung und Relativierung der NS-Vergangenheit. Die "Entsorgung" der NS-Zeit" will er nicht akzeptieren.

Frankfurter Buchmesse

Helmut Ortner liest – und empfiehlt Bücher

Heute beginnt die Frankfurter Buchmesse. hpd-Autor Helmut Ortner gibt aus diesem Anlass zehn Buchempfehlungen zur Wappnung und Warnung in der heutigen Zeit. Aktuelle Neuerscheinungen und einige Bücher, die zwar nicht ganz druckfrisch sind, aber zum Verständnis beitragen können, in welcher Lage sich unsere Demokratie und unser Rechtsstaat befinden.

Horst Groschopp

Von der Freidenkerei zur Volksbildung

Welchen Einfluss nehmen Verlage auf weltanschaulich-politische Bewegungen? Das ist eine von vielen Fragen, auf die eine soeben im Aschaffenburger Alibri-Verlag erschienene historische Studie Antworten gibt. Der Kulturwissenschaftler Horst Groschopp hat die Geschichte des Neuen Frankfurter Verlags untersucht, der im frühen 20. Jahrhundert eine bedeutsame Rolle in der humanistischen Publizistik gespielt hat. Das Buch ist zugleich Auftakt einer neuen Reihe, dieses Mal in Partnerschaft mit der Dr. Arthur Pfungst-Stiftung in Frankfurt am Main. Der hpd hat mit dem Autor darüber gesprochen.

Tage, die die Welt bewegten

"Dieses Buch erzählt von 111 außergewöhnlichen Tagen – Tagen, die schockierten, inspirierten oder veränderten. Einige von ihnen sind in die Geschichtsbücher eingegangen, andere wurden beinahe vergessen. Doch sie alle haben die Welt bewegt." Der Historiker und hpd-Autor Ralf Nestmeyer führt auf einer spannenden Reise über 111 Stationen von Caesars Ermordung am 15. März 44 v.u.Z. zu Alexey Nawalnys Tod am 16. Februar 2024. Klar konzipiert, pointiert und kenntnisreich dargelegt werden historische Momente, die die Welt in Atem hielten oder, was sich manchmal auch erst später herausstellte, die Welt bewegten, in prägnant kurz gefasster Form sprachlich und bildlich vermittelt.

Hitlers Deutsche

Der Historiker Götz Aly hat sich der Aufklärung der NS-Verbrechen verschrieben. In seinem neuen Buch beschreibt und analysiert er die zwölfjährige Epoche "Hitlerdeutschlands". Und fragt: "Wie konnte das geschehen?" Für Aly gibt es nicht eine, sondern mehrere Antworten.

Donald Trump

Das Paradox des Erfolgs der Demokratie

Individuelle Erlebnisse beeinflussen die Wahrnehmung von Risiken, was dazu führt, dass seltene, katastrophale Ereignisse als unwahrscheinlich angesehen werden. Aufgrund stabiler Demokratien in Westeuropa seit 70 Jahren haben Bürgerinnen und Bürger keine Erfahrungen mit autokratischen Regimen, was zu einer gefährlichen Skepsis führt. Um das Bewusstsein für die Gefahren autokratischer Regime zu schärfen, könnten Simulationen und Erfahrungsberichte von Betroffenen hilfreich sein.