Gottesdienst

Strafe für illegalen Gottesdienst

Australien versucht, Infektionen mit dem Coronavirus durch strenge Regeln einzudämmen. Diese gelten auch für Gottesdienste, die nur im Livestream übertragen werden dürfen. In Blacktown in der Metropolregion Sydney wurden nun etwa 60 Personen bei einem illegalen Gottesdienst erwischt. Priester sowie Gläubige erhielten Geldstrafen, die Kirche wurde zudem unter einen siebentägigen Bann gestellt. Es ist nicht das erste Mal, dass religiöse Gruppen gegen Auflagen verstoßen und ihre Mitglieder gefährden.

Gebet in einer freikirchlichen Gemeinde

Religiöse Ignoranz bei Gottesdiensten

Immer wieder kam es in den vergangenen Wochen und Monaten zu unerlaubten Gebetsstunden und Gottesdiensten, bei denen Menschen zusammenkamen, die das Huldigen eines Gottes als wichtiger erachteten als die körperliche Unversehrtheit Dritter. Zu einem besonders aufsehenerregenden Fall kam es Anfang des Jahres in Niedersachsen.

Sensation: Gläubige immun gegen Corona!

Dieser vollkommen absurden Ansicht scheinen nicht wenige Gläubige tatsächlich zu sein. Jedenfalls ist das ein Eindruck, dessen man sich angesichts mehrerer Polizei-Razzien in maskenfreien Gottesdiensten und kreativer Auslegungen von Coronaregeln bei religiösen Versammlungen kaum erwehren kann.

Mehrheit gegen Lockdown-Ausnahmen für Gottesdienste

Kultur- und Freizeiteinrichtungen sind während des Lockdowns geschlossen und zwischenmenschliche Kontakte sollen auf ein Minimum reduziert werden. Präsenz-Gottesdienste dürfen hingegen weiterhin stattfinden. Die Mehrheit der Bevölkerung ist gegen diese Ausnahmeregelung für Gottesdienste. Selbst Katholiken und Protestanten lehnen sie mit deutlicher Mehrheit ab.

Coronarebellen: Demo wird zum Gottesdienst

Warum es keine gute Idee ist, ausgerechnet Gottesdienste von der Lockdown-Liste zu streichen, wurde in den vergangenen Tagen in verschiedenen Medien bereits ausgeführt. Zur langen Liste der Argumente, die für ein aktuelles Verbot von Präsenz-Gottesdiensten sprechen, gesellt sich nun ein weiteres: Am Sonntag deklarierten Coronarebellen in München ihren Protest zu einem Gottesdienst, um Auflagen missachten zu können.

Keine Extrawurst für Gottesdienste!

Heute tritt im Kampf gegen die rasant zunehmenden Corona-Infektionen der neue "Lockdown light" in Kraft. Aus Gründen des Infektionsschutzes müssen unter anderem Gastronomiebetriebe, Kinos und Theater schließen. Gottesdienste sind hingegen weiterhin explizit erlaubt. Und das, obwohl sie in den vergangenen Monaten oft zu Superspreader-Events wurden.