Kommentar

Drei Frauen im Niqab

Vollverschleierung an Grundschule nicht akzeptabel!

BERLIN. (hpd) Zur Auseinandersetzung um die Vollverschleierung ist es an einer Grundschule in Essen/NRW gekommen. Die Mutter eines im Sommer eingeschulten Jungen trägt aus religiös-ideologischen Gründen den Niyab. Nach heftigen Protesten anderer Eltern ist ihr jetzt untersagt, in dieser Bekleidung die Schule zu betreten.

Das Sitzungssaalgebäude des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe

Schäumen hilft nicht

STEISSLINGEN. (hpd) Nun regen sich ein paar Parteipolitikerinnen und Parteipolitiker. Das Urteil des BVG zu einer sehr wichtigen Frage des kirchlichen Arbeitsrechts wirkt in der Tat skandalös. Aber es stützt sich, das müssen wir Karlsruhe lassen, auf das Grundgesetz. Und Aufregung bringt nichts. Die Italiener sagen piangere non vale, weinen ist nichts wert.

Falscher Fetisch Atheismus

ZWICKAU. (hpd) Im Sexual- wie Religionsverhalten sind Fetische lebende oder tote Gegenstände, die als Stimulantien der Erregung und Befriedigung dienen. Eine ähnliche Funktion, so scheint es, hat die Atheismus-Kritik in kirchlichen Zusammenhängen.

unbefahrene Gleise

Alle Räder stehen still…

BERLIN. (hpd) Die kleine Lokführergewerkschaft GDL streikt. Auf Deutschlands Schienen bewegt sich kaum noch etwas. Doch anders als bei vorherigen Streiks halten sich Bürger- und Medienschelte in Grenzen. Was ist anders als noch vor zwei Wochen?

Prof. Uwe Lehnert

Vergelt’s Gott – Der unbekannte Reichtum der katholischen Kirche

BERLIN. (hpd) Der insgesamt sehr mild gehaltene Report am Montag in der ARD  – vermutlich hat der zuständige Rundfunkbeauftragte kräftig dagegen gehalten, vielleicht hat auch der zuständige verantwortliche Redakteur seinen dämpfenden Einfluss geltend gemacht – zeigt eine Kirche, die einen weitgehend unabhängigen Staat im Staate darstellt. Eine Kirche, die sich kaltschnäuzig über Moral und Gesetze hinwegsetzt – so wie sie das seit Jahrhunderten schon tut.

Fragen eines nachdenklichen Zeitungslesers

WEIMAR. (hpd) Erst jetzt fiel mir ein reißerisch aufgemachter Artikel in der Lokalausgabe Rudolstadt der Ostthüringer Zeitung (OTZ) vom 17. Juli d.J. in die Hände. Diesen Text musste ich gleich mehrmals lesen, denn so ganz verständlich ist für mich die Botschaft, die evangelische Kirchenfunktionäre und der Lokaljournalist vermitteln wollen, nicht. Geschult an Brecht, will ich das mal mit einigen nachdenklichen Fragen versuchen.

Rolf Bergmeier

Politiker und ihre christliche Befindlichkeit

KOBLENZ. (hpd) Deutschland erstickt im kirchlichen Mief. Und nicht nur in Nordrhein-Westfalen. Theologen und Pfarrer als Ministerpräsidenten oder Bildungsminister, das ist inzwischen Routine. Ein ostdeutscher Pfarrer als Bundespräsident kann die Deutschen nicht mehr erschüttern. Eine Pfarrerstochter aus der mecklenburgischen Provinz, die ausgerechnet den ehemaligen Vorsitzenden der judenfeindlichen Inquisitionsbehörde in höchsten Tönen lobt, als Bundeskanzlerin?

Mein Ende gehört mir!

BERLIN. (hpd/dgpd) Das kürzlich bekannt gewordenen Ermittlungsverfahren wegen angeblichen Totschlags in zwei Fällen gegen Roger Kusch (“Sterbehilfe Deutschland e.V.”) und einen Nervenarzt, der für ihn die Urteilsfähigkeit von suizidwilligen Personen begutachtet, kommentiert DGHS-Präsidentin Elke Baezner.

Die Krise in der Ukraine und die Medien

BERLIN. (hpd) Es gibt derzeit für einen Journalisten kaum eine schwierigere Aufgabe, als zu versuchen, über die Krise in der Ukraine zu schreiben ohne dabei in irgend einer Weise Partei zu ergreifen oder sich auf Medienmeldungen zu verlassen, die eben alles sind: nur nicht unparteiisch.

Evangelische Provokationen zu Ostern

BERLIN. (hpd) “Stille Feiertage”, vor allem im Zusammenhang mit Karfreitag und Ostern, sind schon länger ein gewaltiges Ärgernis für Konfessionsfreie. Aufgrund religiöser Traditionen schränken Gesetze und Verordnungen das Freizeitverhalten der Menschen an aus religiöser Sicht "ernsten Tagen" erheblich ein.