Kommentar

Kinder sollen rechtlos gestellt werden

BERLIN. (hpd) Das Bundesjustizministerium hat jetzt die wesentlichen Grundzüge der geplanten Gesetzesänderung zu Gunsten von religiös motivierten Knabenbeschneidungen der Öffentlichkeit vorgestellt. Ein Blick in die Veröffentlichung zeigt: Die Bundesregierung will den Forderungen der Religionsvertreter folgen und die Menschenrechte von unmündigen männlichen Kindern einschränken!

Dr. Michael Wolffsohn: Danke, Deutschland

BERLIN. (hpd) Erneut hat sich Dr. Michael Wolffsohn in der Debatte um eventuelle Knabenbeschneidungen zu Wort gemeldet. Bereits vor einigen Wochen hat er zu einer Versachlichung der Debatte aufgerufen, die Beschimpfung der Beschneidungskritiker als Antisemiten verurteilt und die jüdische Community zu einer Auseinandersetzung mit ihren religiösen Praktiken aufgerufen.

Verunglimpfungen statt Argumente?

BERLIN. (hpd) In seinem Kommentar setzt sich Walter Otte mit religiös motivierter Knabenbeschneidung und dem vorwiegend von orthodoxen Rabbinern und Funktionären erhobenen Vorwurf des Antisemitismus von Beschneidungsgegnern auseinander. Dabei verwahrt er sich gegen unsägliche Vergleiche.

Bischöfe missachten Religionsfreiheit

FREIBURG/LEIPZIG (hpd/bfg) Die katholische Kirche hat, eine Woche bevor sich das Bundesverwaltungsgericht mit der Möglichkeit eines teilweisen Kirchenaustritts befassen will, ein Dekret veröffentlicht, in dem bestimmt wird, dass diese Möglichkeit nicht besteht und wer nichts zahle, werde komplett ausgeschlossen. Eine Missachtung des Gerichts und der Religionsfreiheit.

Der Platzstreit zu Münster

MÜNSTER. (hpd) Diese etwas altertümlich anmutende Überschrift passt zu einem Ereignis, das am Sonntag, dem 16. September in Münster stattgefunden hat. Münster, die Stadt, die im Wesentlichen durch die Universität und den Bischofsitz geprägt wird, streitet seit Wochen um den Namen eines zentral gelegenen Fleckens. Schloss- oder Hindenburgplatz? Das war in Münster die Frage!

"Aufstände" in der islamischen Welt

BERLIN. (hpd) In den letzten Tagen machte die islamische Welt wieder mit Schlagzeilen auf sich aufmerksam. Dieses Mal allerdings nicht mit revolutionären Parolen, sondern mit Protesten gegen die USA und andere westliche Länder. Warum? Was war geschehen?

Violette Koalition in den Niederlanden?

NIEDERLANDE. (hpd) Die Wähler sind in den Niederlanden offensichtlich in Scharen zurück zur Mitte gezogen (bei einer für deutsche Verhältnisse hohen Wahlbeteiligung von 74 %). Das bedeutet das Ende einer Periode von etwa zehn Jahren, in denen die linken und vor allem die rechten politischen Außenflanken blühten.

Was nun, Herr Senator Heilmann?...

BERLIN. (hpd) … oder: Anmerkung zu einer Berliner Groteske. Das hatte sich Herr Heilmann, Senator für Justiz des Landes Berlin (CDU), eigentlich ganz anders vorgestellt. Er wollte sich als forsch zugreifender Politiker zur Verhinderung der Strafverfolgung religiös begründeter Knabenbeschneidungen im Land Berlin präsentieren, schnell Fakten schaffen und dafür Beifall einheimsen.

Gottes Giftzwerg

WIEN. (hpd) Die katholische Kirche und die „religiösen Gefühle“ ihrer Mitglieder haben in der politischen Auseinandersetzung eine ganzjährige Schonzeit. Das geht auch zu Lasten von Kirchen-Opfern, wie die regelmäßigen Ausfälle eines besonders eifrigen Kirchenschützers zeigen.