Marokko

Ibtissam "Betty" Lachgar

LGBTQ-Feindlichkeit in Marokko

In Marokko wurde die Aktivistin für LGBTQ-Rechte, Ibtissam "Betty" Lachgar, wegen Blasphemie zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Ihr T-Shirt-Aufdruck "Allah ist lesbisch" wurde als "schädlich für den Islam" bewertet. Ihre Verteidiger wollen Berufung einlegen.

Ibtissam "Betty" Lachgar

Feministin wegen "Allah is lesbian"-Shirt verhaftet

In Marokko ist die Aktivistin für LGBTQ-Rechte, Ibtissam "Betty" Lachgar, wegen Blasphemie in Untersuchungshaft genommen worden. Der Grund: Sie hat auf der Plattform X ein Foto veröffentlicht, auf dem sie ein T-Shirt mit der Aufschrift "Allah is lesbian" trägt. Das Bild ging viral und löste einen Shitstorm aus – inklusive Vergewaltigungsaufrufen, Morddrohungen und Aufrufen zur Steinigung.

Vermeintliche "Heiler" missbrauchen Frauen

Die britische Rundfunkanstalt BBC hat untersucht, wie Geist- oder Koranheiler Hilfe suchende Frauen sexuell missbrauchen und ihre Übergriffe als Teil einer Behandlung rechtfertigen. Einen Schwerpunkt hat die BBC auf "Heiler" in Marokko und im Sudan gelegt. Nachdem sich eine Freiwillige mit versteckter Kamera wegen vermeintlicher Unfruchtbarkeit an den mehrfach von Frauen beschuldigten Sheikh Ibrahim gewandt hatte, musste auch sie vor seinen grabschenden Händen flüchten.

Mit einer Burka verschleierte Frau in Afghanistan

Marokko verbietet Burka und Niqab

Nach einer bisher unbestätigten Meldung der BBC hat das Königreich Marokko die Produktion, den Import und den Verkauf von Burka und Niqab untersagt. Damit soll die Sicherheit im Land verbessert werden, da Terroristen die Vollverschleierung bei Suizidattentaten verwendet haben.

Mohamed Abdelazis

Präsident Mohamed Abdelaziz gestorben

BERLIN. (hpd) Am 31. Mai verstarb Mohamed Abdelazis. Der Politiker der Frente Polisario in der Westsahara und Präsident der nicht allgemein anerkannten Demokratischen Arabischen Republik Sahara (DARS) wurde 1947 in Marrakesch (Marroko) geboren.

175.000 Saharauis warten auf algerischen Territorium seit 1991 auf das Referendum

UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat Wort gehalten

BERLIN. (hpd) UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hatte seinen Besuch in der Westsahara für Anfang Januar 2016 angekündigt. Jetzt ist es Anfang März geworden und in dem 10ten Jahr seines für ihn zu Ende gehenden Amtes nimmt Ban Ki-moon noch einmal Anlauf, auch im Nord-Westen Afrikas der UN-Menschenrechtscharta Geltung zu verschaffen. Aber der Dialog zwischen Marokko und den politischen Vertretern des saharauischen Volkes, der Frente Polisario, scheint zum Stillstand gekommen zu sein.