Religionen

Marx im Glück

MÜNCHEN. (hpd) Just zur Fastenzeit schwelgt Marx im Glück. Nein, nicht wegen Erfolgen in Glaubenssachen, sondern wegen weltlicher Genüsse. Ein Palais in München, ein Palazzo in Rom für Protz und Prunk im Dienst, aber wohl kaum im Geist des Demut predigenden Gottes der Catholica.

Marx murxt

BERLIN/MÜNCHEN. (hpd) Kardinal Marx sprach in der Landesvertretung Bayerns in Berlin zum Thema „Warum unsere Gesellschaft das Zeugnis der Christen braucht“ und meinte, die Finanzkrise sei mit der christlichen Soziallehre vermeidbar gewesen. Dagegen regt sich selbstverständlich Widerspruch.

Göttliche Ratingagenturen?

FREIBURG. (hpd) Die Ratingagenturen Moody‘s und Fitch sind wieder aktiv und stufen reihenweise Banken, ganze Länder in ihrer Kreditwürdigkeit herab. Was legitimiert diese Zensoren der Wirtschaft, wer gibt ihnen diese Macht und warum können sie Investoren beeinflussen?

Wer Gottes Willen erkennt, …

WIEN. (hpd) Über die Auslegung heiliger Texte werden bis heute Kriege geführt. Auch zwischen Gruppen, die einander nahe stehen. Im oberösterreichischen Kopfing geht es zwar nicht so blutig zu, aber der dortige Streit zwischen erzkonservativen Katholiken beschäftigt das halbe Bundesland.

„Päpste rechtfertigten Gewalt“

MÜNSTER. (exc/hpd) Wichtige Päpste des Mittelalters haben laut Historiker Prof. Dr. Gerd Althoff die Kreuzzüge und Gewalt gegen ihre Gegner mit Bibelzitaten gerechtfertigt. Texte aus dem Alten Testament, die einen zornigen und gewalttätigen Gott darstellen, hätten im 11. Jahrhundert eine Renaissance erlebt und die kirchliche Lehre geprägt.

Neue Konfession per Gerichtsentscheid

WIEN. (hpd) Österreich hat eine neue religiöse Bekenntnisgemeinschaft. Die etwa 60.000 Aleviten haben das Recht bekommen, sich von der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich abzuspalten. Zumindest organisatorisch. Eine Entscheidung, die per Verfassungsklage erzwungen wurde – und religionsintern für Diskussionen sorgt.

ZITATE (3)

SALZBURG. (hpd) Auch der dritte Teil der Sammlung von Gerhard Wimberger enthält Texte, die zu denken geben müssen. Neben Zitaten aus vom kirchlichen Lehramt festgeschriebenen Dekreten sind Worte gesetzt, die von religiös freier Gesinnung künden. Heute, zum Abschluss der Trilogie: „Maria“ bis „Zölibat“.