Russland

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Anarchismus und russische Revolution

Der studierte Historiker und Philosoph Philippe Kellermann gibt mit "Anarchismus und russische Revolution" einen Sammelband zur Einstellung von Anarchisten gegenüber der Oktoberrevolution heraus. Dabei handelt es sich um meist direkt aus den historischen Quellen herausgearbeitete Fallstudien, die in der Regel von Sympathie gegenüber den Anarchisten geprägt sind.

Orthodoxe

Orthodoxe auf dem Vormarsch

Ein gutes Vierteljahrhundert nach dem Fall des Eisernen Vorhangs hat sich die weltanschauliche Landschaft in den Staaten des ehemaligen Ostblocks offenbar deutlich zugunsten der Religionen verschoben. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des US-amerikanischen Meinungsforschungsinstituts Pew Research Center.

Gottes Fußvolk fürchtet ihn

Mächtig schlechter Verlierer

Dem lieben Gott ist mächtige Konkurrenz erwachsen - Pokémon Monsterchen. Seine Vasallen tun alles dafür, diesen neuen Feind in seine Schranken zu weisen: In Russland steht der Blogger Ruslan Sokolovsky vor einer Gefängnisstrafe, weil er Pokémon-Go-Viecher in einer Kirche eingefangen hat. Und wie jetzt bekannt wurde, wird eine Simpsons-Folge, in der Homer Simpson genau dasselbe tut, in Russland nicht ausgestrahlt. Auf Druck der dortigen Kirche.

Als Rollstuhlfahrerin in Smolensk

Irina Naumenkova aus Smolensk (Russland) wurde als gesundes Kind geboren. Im Alter von vier Jahren hat man bei ihr die juvenile idiopathische Arthritis (älteres Synonym: Juvenile rheumatoide Arthritis) diagnostiziert. Das ist eine seltene Krankheit und war zu dieser Zeit in Russland bei Kindern noch wenig untersucht.

Vor dem Altar ein Glumando fangen...

Pokémon und Blasphemie

Als das Spiel Pokémon GO noch auf allen Handys zu finden war, trieb es einen jungen Russen dazu, in einer russisch-orthodoxen Kirche nach dem digitalen Kleingetier zu suchen. Er ließ sich dabei filmen – was ihm jetzt möglicherweise bis zu 5 Jahren Haft einbringen könnte.

Der "Fall Rosenberg" aus der Sicht der Diskriminierungsforschung

Die Soziologen Sina Arnold und Olaf Kistenmacher behandeln in ihrem Buch "Der Fall Ethel und Julius Rosenberg. Antikommunismus, Antisemitismus und Sexismus in den USA zu Beginn des Kalten Krieges" den angesprochenen Fall von "Atomspionage" aus der Sicht der Diskriminierungsforschung. Im Band brauchen die Autoren die Hälfte des Textes, bevor sie zur eigentlichen Fragestellung kommen, wobei dann aber die Kombination verschiedener Diskriminierungsideologien gut vermittelt wird.