Staat und Kirche

Wie wollen wir leben?

REGENSBURG. (hpd) In diesen Tagen treffen sich in Regensburg neben vielen Katholiken auch eine etwas kleinere Schar Konfessionsfreier. Zwischen der nachgeholten Rede von Sonja Eggerickx und Gunkl’s scharfen Worten ging es am zweiten Tag des Humanistentages vor allem um die Trennung von Staat und Kirche.

Städte hinterfragen kirchliches Arbeitsrecht (1)

OSNABRÜCK. (hpd) Keine diskriminierenden Sonderrechte mehr für kirchliche Einrichtungen – das beschlossen der Rat in Osnabrück und in Stuttgart. Beide wollen als Auftraggeber nicht länger hinnehmen, dass die Beschäftigten unter kirchlicher Trägerschaft nicht die vollen Rechte wie bei städtischer und privater haben.

Konfessionsfreie beim Konziljubiläum Konstanz

KONSTANZ. (hpd/habo) Die Humanistische Alternative Bodensee (HABO) hat sich an das Land Baden-Württemberg gewandt, das als Kooperationspartner beim in Kürze beginnenden Konziljubiläum in Konstanz auftritt. Bei den Feierlichkeiten, die bis ins Jahr 2018 andauern, sind nach Auffassung der Initiative bislang im Wesentlichen nur durch die Kirche gelenkte Aktivitäten vorgesehen.

Reförmchen der Landesverfassung?

DÜSSELDORF. (hpd) In NRW steht die Ehrfurcht vor Gott als "vornehmstes Ziel der Erziehung" in der Landesverfassung. Diese will die rot-grüne Landesregierung zwar reformieren - aber genau an der Stelle dann vielleicht doch nicht?! Es lohnt sich, genauer hinzuschauen...

Zur Religionspolitik von Rosa Luxemburg

(hpd) Anfang des Jahres erschien der 6. Band der “Gesammelten Werke” von Rosa Luxemburg. Er liefert auch Stoff zu einer Diskussion der “Staat-Kirche-Trennung”, wie sie um 1900 im sozialdemokratischen Umfeld der Freidenker in Deutschland geführt wurde und bis heute fortwirkt.

Kein Gottesbezug in unsere Verfassung!

KIEL. (hpd) In Schleswig-Holstein wird derzeit über eine Änderung der Landesverfassung gestritten. Die Jusos Schleswig-Holstein sind entschieden für eine säkulare Verfassung ohne Gottesbezug in der Präambel, wie er sich auch noch im deutschen Grundgesetz befindet.

Wer sind heute die HumanistInnen?

BERLIN. (SG/hpd) In einer Rede am 18.10.2013 hat Winfried Kretschmann (Grüne) seine bereits wiederholt vorgetragene Auffassung bekräftigt, wonach sich das bisherige Staat-Kirche-Verhältnis in Deutschland "bewährt" habe. In seinen (einseitigen) Überlegungen kommen lediglich die christlichen Kirchen und die Muslime vor; er strebt lediglich kleine Reformen an. Humanisten und Religionsfreie spielen für ihn überhaupt keine Rolle. Eine Entgegnung von Frieder Otto Wolf (HVD).

Nicht alles fließt!

(hpd) "Pantha rhei", so heißt es in dem von Heraklit verfassten Aphorismus. Alles ist im Fluss, verändert sich, sagen uns diese Worte. Und das ist für bestimmte Gegebenheiten in Raum und Zeit auch heute noch richtig.

Humanisten enttäuscht über Koalitionsvertrag

WIESBADEN. (hpd/hvd) Der über hundert Seiten starke Koalitionsvertrag muss von beiden Parteien noch abgesegnet werden, doch schon jetzt steht fest: Säkulare Positionen finden im Vertrag keine Beachtung. Der HVD Hessen äußert sich enttäuscht über die einseitige Bevorzugung der Kirchen und die komplette Ausblendung der säkularen Szene.

Kirchen ohne Argumente

FRANKFURT. (hpd/gbs) Gottes Lohn war nicht das Thema im Saalbau Bornheim in Frankfurt am Main. Die gbs Rhein-Main hatte in Kooperation mit dem HVD Hessen und der Frankfurter Rundschau zu einer Podiumsdiskussion geladen, bei der es ums Eingemachte ging – unser Geld. Kirchenvertreter waren nicht bereit, daran teilzunehmen.