Umwelt

Klimaethik

Durch den Klimawandel stellen sich klimaethische Fragen: Was bewirkt mein Verhalten? Wie können die Folgen des Klimawandels gerecht verteilt werden? Und soll der Mensch versuchen, im Sinne eines "Climate Engineering" ins Klima einzugreifen?

Atomkraftwerk

Wider das Schwarz-Weiß-Denken der Puristen

Die Realitätsleugnung in Sachen globaler Erwärmung sind wir ja leidvoll gewohnt. Doch leider verschließen auch einige Klimakämpfer und "Klimaretter" die Augen vor Fakten. In der aktuellen Ausgabe von Correctiv Spotlight wird im Endspurt des Wahlkampfes gegen "Klimaverschmutzer" hyperventiliert. Dazu gehört nicht nur die böse Industrie, sondern Landwirte, Gewerkschaften und Entscheider in der Politik. Die Feindbilder sind ausgemacht und sie müssen an den Pranger gestellt werden.

Wolfsburg, VW Autowerk, Parkplatz

Umweltprämie – ein Begriff hat Konjunktur

Deutschland hat 2009 als Konjunkturspritze die "Umweltprämie" erfunden, seinerzeit noch durch Milliarden von Steuergeldern finanziert. Alte aber noch fahrtüchtige Autos endeten dank dieser Prämie auf dem Schrottplatz. Sie kam so gut bei den Kunden und Kundinnen an, dass sie weltweit zum Vorbild für Krisenprogramme wurde. Offiziell hieß die Abwrackprämie "Umweltprämie", aber für die Umwelt brachte sie nichts. Die neuen Pkws waren zwar schadstoffärmer als die alten, doch steht dem gegenüber, dass bei der Herstellung eines Autos Rohstoffe und Energie benötigt sowie Schadstoffe freigesetzt werden. Ein Auto früher als nötig zu verschrotten, ist deshalb in vielen Fällen ökologisch unsinnig.

Karosseriebau im BMW Werk Leipzig

Vor dem Infarkt

Die Autoindustrie ist das Herz der deutschen Wirtschaft. Mehr als 750.000 MitarbeiterInnen, darunter zahlreiche AkademikerInnen, arbeiten direkt in dieser Branche. Millionen sind in Zulieferbetrieben wie Metallverarbeitung, Textilindustrie oder im weiteren Umfeld beschäftigt. Von daher ist es nicht verwunderlich, dass die Politik das Geschehen auf dem Automarkt sehr genau verfolgt und darauf bedacht ist, alles zu verhindern, was Arbeitsplätze gefährden könnte.

Vom Ende des fossilen Zeitalters

Neben dem "Dieselgate" spielt im beginnenden Bundestagswahlkampf auch eine Rolle, wie vom "Klimakiller Kohle" auf Formen regenerativer und nachhaltiger Energie umgestiegen werden kann. Das Zeitfenster, um das international gesteckte Ziel zu erreichen, die Erderwärmung auf 2 Grad zu begrenzen, wird immer kleiner.

Stadtrat Paul-Gerhard Weiß + Peter Menne

Vernissage mit Braunkohlegruben

Die Photoausstellung "Kohletagebau – Kulturlandschaft brachial" von Peter Menne wurde in der Stadtbibliothek Offenbach von Stadtrat Paul Gerhard Weiß eröffnet. Er lobte Mennes Beitrag zur "Route der Industriekultur" als ganz aktuellen in einem Umfeld, das sonst eher museal an Vergangenes erinnert. Der Künstler erläuterte, warum er die gar nicht schönen Mondlandschaften in den Blick genommen, wie er zu dem umweltpolitisch wichtigen Thema gefunden hat.

MS Wissenschaft

Spielerisch Wissenschaft vermittelt

BERLIN. (hpd) Das preisgekrönte Ausstellungsschiff MS Wissenschaft hat am Samstag in Berlin angelegt. Auf seiner Tour legt das Schiff in diesem Jahr in 33 deutschen Städten an und zeigt unter Deck des ehemaligen Frachters Aufregendes über das Leben auf und unter dem Meer. Ein Schwerpunkt der Ausstellung ist die Verschmutzung der Meere durch den Menschen.

Müll am Strand

Wenn Plastik zum Nährstoff wird

BERLIN. (hpd) Der Autor kam schon vor längerer Zeit zu der Überzeugung, dass aufgrund der Evolutionsfreudigkeit von Bakterien in nicht ferner Zukunft neue Organismen entdeckt werden, die in Lage sind, Plastik als Nährstoff zu nutzen. Inzwischen sind diese Bakterien entdeckt. Doch welche Folgen könnte es haben, wenn die plastfressenden Bakterien zur die Erschließung neuer Nährstoffquellen beitragen?

Gesegnete Busse

BERLIN. (hpd) Die Augsburger Stadtwerke haben am vergangenen Freitag 13 neue Busse der Allgemeinheit präsentiert. Das ist sehr löblich, handelt es sich doch um umweltschonende Erdgas-Busse. Unklar jedoch bleibt, weshalb jedoch die Fahrzeuge mit frommen Segen auf die Strassen entlassen werden mussten.

Massentierhaltung und Umweltprobleme

BONN. (hpd) Der Ernährungswissenschaftler Martin Schlatzer macht in seinem Buch "Tierproduktion und Klimawandel. Ein wissenschaftlicher Diskurs zum Einfluss der Ernährung auf Umwelt und Klima” auf den Einfluss der industrialisierten Massentierhaltung auf die Klimaentwicklung anhand von einschlägigen Forschungsergebnissen aufmerksam. Und der Tierarzt Johann Altmann und die Sachbuchautorin Jutta Altmann-Brewe liefern anhand von Erklärungen von Behörden und Wissenschaftlern in ihrer "Dokumentation Massentierhaltung. Schäden für Umwelt, Mensch und Tier” ebenfalls Belege dafür.