USA

Das Vertrauen in die Kirchen schwindet

Die Deutschen vertrauen Universitäten mehr als Kirchen, das ergab eine Forsa-Umfrage. Weltliche Vertreter sind demnach in den Augen der Befragten wesentlich vertrauenswürdiger als die Hüter ewiger Wahrheiten. In den USA schnitten Kleriker bei einer ähnlichen Umfrage des Gallup-Instituts so schlecht ab wie nie zu vor.

Richter hält Verbot von Genitalverstümmelung für verfassungsfeindlich

In Michigan hat Richter Bernard Friedman Dr. Jumana Nagarwala und sieben weitere Angeklagte von einem Großteil der Vorwürfe zu weiblicher Genitalverstümmelung (FGM) bei Minderjährigen und Verschwörung freigesprochen. Er begründete seine Entscheidung damit, dass der Kongress seine Kompetenzen bei einem Verbot der Verstümmelung, welches zur Verhaftung und Anklage von Nagarwala und Co. geführt habe, überschritten habe. Dies falle in den Bereich der Verfassung und müsse von den einzelnen Staaten verboten werden.

Auch in Deutschland gibt es Menschen, die gravierende Strafen für Abtreibungen befürworten.

Ohio: Todesstrafe für eine Abtreibung?

Während traditionell katholische Länder wie Irland die Rechte von Frauen stärken und ihre körperliche Selbstbestimmung durch legale Möglichkeiten der Abtreibung erweitern, sind bereits erkämpfte Regelungen in Norwegen und Teilen der USA in Gefahr oder bereits völlig abgeschafft. In Ohio droht jetzt eine Verschärfung des Abtreibungsgesetzes, welches Frauen und ÄrztInnen mit Strafen, bis hin zur Todesstrafe, für eine Abtreibung droht. Und das selbst nach einer Vergewaltigung, bei Inzest oder Gefahr für die Gesundheit der Schwangeren.

Evangelikale und Republikaner

Die Vereinigten Staaten sind ein Land, in dem zwischen einzelnen Bevölkerungsgruppen in vielerlei Hinsicht tiefe Gräben verlaufen. Das zeigt sich auch im Wahlverhalten. So sind es vor allem weiße Evangelikale, die mit großer Mehrheit die Republikaner wählen. Ein Trend, der sich auch bei des jüngsten Midterm Elections bestätigte.

Leah Remini in "Kevin Can Wait"

Schauspielerin Leah Remini rechnet mit Scientology ab

Schauspielerin Leah Remini, bekannt aus der Comedy-Serie "King of Queens", war seit ihrer frühen Jugend Mitglied bei Scientology. Nach über 30 Jahren, zahlreichen Spenden und der medienwirksamen Bewerbung der Organisation, trat sie 2013 aus. Seitdem kritisiert sie Scientology öffentlich und hat auch eine Fernsehserie über die Nachwirkungen von Scientology gedreht. Seit vergangenem Donnerstag läuft die Serie unter dem Titel "Leah Remini: Ein Leben nach Scientology" auch in Deutschland.