Soziales

Erwünscht!

KÖLN. (julit/hpd) Am 17. März 2012 wird in Köln zum dritten Mal der deutschlandweit erste Preis für junge lesbische und schwule Literatur verliehen. Der Wettbewerb zum Preis regt Lesben und Schwule bis 25 Jahre an, Geschichten einzureichen, die - darauf wird von der Jury Wert gelegt – den säkularen Humanismus als positiven Wert verstehen und darstellen. Der berühmte Comic-Zeichner und Autor Ralf König ist nicht nur neuer Schirmherr, sondern ebenfalls neues Mitglied der Jury.

Zwischen Panikmache und Naivität

(hpd) Nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 erschienen auch in Deutschland zahlreiche Bücher zum Thema „Islamismus“. Dabei konzentrierten sie sich meist auf die entsprechenden Bestrebungen in der arabischen Welt und dabei wiederum auf die gewalttätige Dimension dieses politischen Phänomens. An Darstellungen zur Situation in Deutschland im Sinne eines allgemeinen Überblicks mangelte es lange Zeit.

Botschaften an Papst und Kirche

BERLIN. (hpd) „Keine Macht den Dogmen“ – Das offizielle Motto der Proteste wegen Benedikts XVI. Auftritt in Berlin war nicht die einzige Botschaft, für welche die rund 15.000 Teilnehmer der Demo gegen die menschenfeindliche Geschlechter- und Sexualpolitik des Papstes und andere heikle Ideen eingetreten sind. Deshalb zeigten sie auf unzähligen Schildern und Plakaten, was sie darüber wirklich denken. hpd präsentiert eine Auswahl. Alle Fotos: Arik Platzek / Wawa

Benedikt XVI. am Pranger der Zivilgesellschaft

BERLIN. (hpd) Rund 15.000 Menschen demonstrierten am Donnerstag friedlich in Berlin gegen Benedikt XVI. und die menschenverachtende Politik der katholischen Kirche. Während der Papst im Olympiastadion feierte, wurde auf der Abschlusskundgebung der Demo gefordert, die Entscheidungsträger in der Kirche der internationalen Strafgerichtsbarkeit zuzuführen.

Plakataktion klärt über Kirchenfinanzen auf

BERLIN. (hpd) Seit gestern zieren die Berliner Straßen Großplakate, die den Blick der Berlinerinnen und Berliner auf die kirchlichen Finanzen lenken sollen. Entworfen wurde das Motiv der Plakate von Jacques Tilly. Auf Ihnen ist zu sehen, wie ein Kleriker sich mit Geldsäcken auf die Arche Noah gerettet hat, während hilfesuchende Menschen in den Fluten untergehen.

Schulfrei für katholische Schüler

BERLIN. (hpd) Die Empfehlung der zuständigen Senatsverwaltung, katholische SchülerInnen auf staatlichen Schulen zum Papstbesuch auf Antrag vom Unterricht zu beurlauben, stößt beim Humanistischen Verband auf Unverständnis und Kritik. Der Verband sieht darin eine Verletzung der weltanschaulichen Neutralität des Staates.

Deutschland Deine Kinder (10)

FREIBURG/BERLIN. (hpd) Denn sie wussten, was sie tun. Das Kinderheim "Heilig Kreuz" - ein dunkles Kapitel der Pädagogischen Stiftung Cassianeum in Donauwörth. Marsha ist eine 51jährige, lebhafte, selbstbewusste und fröhliche Frau. Nie würde man beim ersten Eindruck vermuten, dass sie unter so schweren Depressionen, Ängsten und körperlichen Beeinträchtigungen leidet, dass sie keiner geregelten Arbeit mehr nachgehen kann.

"Gottlos Glücklich" beim Run for Life

MÜNCHEN. (hpd) Sehen und gesehen werden ist manchmal besonders wichtig. In München wissen das die Leute gut, denn wenig Plätze in der Republik bergen so viele "Amigos", "Bussi-Bussi"-Hasen, "Schickeria"-Galane und "Spezln" aller Art als die Flaniermeilen im Vergnügungsviertel der drittgrößten deutschen Stadt. Doch es gibt auch Anlässe, da ist nicht das größte Auto, die fetteste Goldkette und das aufregendste Dekolleté das, auf was es ankommt... und das ist manchmal auch in München so.

Indien: Streit um Gesetz gegen Aberglauben

INDIEN. (hpd) Im Bundesstaat Maharashtra wird über einen Gesetzentwurf diskutiert, der Praktiken rund um grassierenden Aberglauben mit Strafe belegen soll. Kritiker warnen vor einem Gesetz, das von Atheisten gemacht worden sei. Befürworter verteidigen es als notwendig für die Entwicklung des Landes, Rationalisten beurteilen es als zu lasch. Tatsächlich sind die Zustände erschreckend.

Deutschland Deine Kinder (9)

BERLIN. (hpd) EKD und Diakonie bitten ehemalige Heimkinder um Verzeihung. Das christlich geprägte Versöhnungsritual brachte die Opfer systematischen Unrechts jedoch erneut in Verstrickung. Versöhnung ist ein seltenes Ereignis, so der Psychotraumatologe Prof. Dr. Günter Seidler.