Internationales

Kein Ende der Diskussion

WIEN. (hpd) Jetzt wissen wir es: Weniger als 100.000 Österreicherinnen und Österreicher sind für die Abschaffung der Kirchenprivilegien. Oder zumindest für die Punkte, so wie sie im Rahmen des Volksbegehrens formuliert wurden. Folglich wird das Thema vom Nationalrat nicht behandelt werden. Zumindest nicht in absehbarer Zeit und schon gar nicht als Gesamtpaket.

Fatwa zur Tötung von Ex-Muslimen

MAROKKO. (hpd) Ein islamisches Rechtsgutachten (Fatwa), das von Marokkos Oberstem Rat der Religionshüter (CSO) veröffentlicht wurde und die Todesstrafe für vom Glauben abgefallene Muslime fordert, hat in dem arabischen Land zu heftigen Kontroversen geführt.

Rechtsextreme und Anti-Homoehe-Aktionen

PARIS. (hpd) Zwei Tage vor der geplanten Schlussabstimmung zur Homo-Ehe im französischen Parlament demonstrierten am Sonntag zwischen 45.000 (lt. Polizei) und 270.000 (laut Organisatoren) Menschen gegen das Gesetz. Bereits während früherer Demonstrationen kam es dabei in Paris und in mehreren Städten Frankreichs zu Zusammenstößen mit der Polizei.

Volksbegehren Kirchenprivilegien gescheitert

WIEN. (hpd) Das Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien ist gescheitert. Laut vorläufigem Endergebnis erreichte es 56.660 Unterschriften, wie das Innenministerium in der Nacht mitteilte. Um erfolgreich zu sein, hätte es 100.000 gebraucht. An dieser Hürde scheiterte auch das parallel laufende Volksbegehren „Demokratie jetzt“.

Unterschreiben heute noch möglich

WIEN. (hpd) Die Initiatoren des Volksbegehrens gegen Kirchenprivilegien weisen darauf hin, dass auch heute noch, am Montag, das Volksbegehren unterschrieben werden kann und rufen dazu auf, diese Chance zu nutzen. Die vorläufigen Ergebnisse der Eintragungswoche werden heute am Abend vorliegen.

Notizen aus Ungarn (2)

UNGARN. (hpd/SzF) Bemerkenswertes aus säkularer Sicht von Mitte März bis Mitte April 2013. Es geht um sinkende Religiosität, rollendes Geld, Aufruf zum Denunzieren, eigenartige Ehrungen, recycelte Werbetafeln, einen liebevollen Malteser, Spitzenleistungen per Dekret, weitere Milliarden und religiöse Erziehung.

Offene Panik bei katholischer Kirche?

WIEN. (hpd) In einer Kolumne im Gratisblatt „Heute“ wirft Kardinal Christoph Schönborn den Initiatoren des Volksbegehrens vor, Neid zu schüren und „Unseriöses zu verbreiten“. So streitet er beispielsweise ab, dass die Kirche „steinreich“ sei und verweist einzig auf Kirchen und Klöster als „steinernen Besitz“. Dass Schönborn persönlich über feudale Besitztümer verfügt verschweigt er jedoch.

Opfer verklagt Padres und Stift Admont

WIEN. (hpd) Mitten in der Eintragungsfrist zum Volks­begehren gegen Kirchenprivilegien verklagt ein Misshandlungs­opfer zwei Padres und das steirische Stift Admont auf Schadener­satz wegen erlittener ritueller Auspeitschungen und Vergewaltigungen. Beide Priester sind bis heute im Amt.

Heute startet die Eintragungswoche

WIEN. (hpd) In der Woche vom 15. - 22. April 2013 können die dazu berechtigten Österreicher am Gemeindeamt bzw. Magistratischen Bezirksamt das Volksbegehren gegen Kirchen-Privilegien unterschreiben. Anlässlich des Beginns der Eintragungswoche haben die Initiatoren des Volksbegehrens inhaltliche und formale Sachinformationen dazu veröffentlicht.

Die sich selbst belügen

WIEN. (hpd) Das Milliarden­geschäft Esoterik macht auch vor Wien nicht halt. Die Szene feierte sich am Wochen­ende selbst, bei den Wiener Esoterik­tagen. Von „Wasserbelebung“ über Tarot­karten und dubiose Heilungs­methoden war alles vertreten. Mit Unter­stützung der Wiener Skeptiker hat hpd-Korrespondent Christoph Baumgarten das Treiben beobachtet. Und sich auf ein schmerz­haftes Selbst­experiment eingelassen.