Internationales

Vollverschleierung verletzt die Menschenwürde

BELGIEN. (hpd) Ende Juli wurde in Belgien ein Gesetz verabschiedet, das die Burka aus der Öffentlichkeit verbannen soll. Die Reaktionen darauf waren eher negativ, schnell war der Vorwurf der Fremdenfeindlichkeit bei der Hand. Doch in der Debatte blieben wesentliche Argumente bislang unberücksichtigt, meint Vera Wawrzyniak von der AG Frauenrechte und Religion bei TERRE DES FEMMES.

Der letzte Jäger und Sammler

WIEN. (hpd) Österreichs christliche Fundi-Szene hat eines ihrer bekanntesten Originale verloren. Der als „Porno-Jäger“ bekannte Martin Humer ist am Sonntag an einem Herzinfarkt gestorben. Jahrzehntelang hatte er Künstlern, Homosexuellen und Andersdenkenden nachgestellt.

Pimp your head – Schmücke dein Haupt!

WIEN. (hpd/pur) Die Initiative gegen Kirchenprivilegien schreibt Wettbewerb der kreativsten konfessionellen Kopfbedeckung aus – Kuba-Reise zu gewinnen. Der Nudelsieb-Führerschein hat einen sehr ernsten Hintergrund, der nun mit einem kreativen Wettbewerb zum Denken anregt. Einsendeschluss ist der 4. August.

Dies ist eine Republik, nicht der Vatikan

DUBLIN. (hpd) Im Juli ist das Verhältnis der Republik Irland zur Katholischen Kirche schwer erschüttert worden. Erstens wurde deutlich, dass die Kirche den Staat bei den Entschädigungszahlungen für Missbrauchsopfer schlicht vorgeführt hatte, zum anderen hatte der Vatikan in die Souveränität Irlands arrogant eingegriffen. Der Ministerpräsident sprach klare Worte.

Religiöse Rechte – Notizen Juni 2011

USA. (hpd) Der Juni ist vorbei und langsam beginnt das Rennen um die republikanische Präsidentschaftskandidatur. Gouverneur Rick Perry möchte sich zum Liebling der Christlichen aufschwingen. Wichtigstes Ereignis in diesem Monat war die Zulassung der Homoehe im liberalen Bundestaat New York. Wie nicht anders zu erwarten war, legt die Christliche Rechte sogleich Einspruch ein.

Gutachten für „meinen Herrn“

WIEN. (hpd) In den Missbrauchsvorwürfen gegen den Österreich-Chef des päpstlichen Missionswerks Missio gerät ausgerechnet jener Gutachter unter Kritik, der den Geistlichen entlasten hätte sollen. Er hatte der Frau, die den Verdächtigen wegen sexueller Übergriffe angezeigt hatte, taxfrei attestiert, an einem Borderline-Syndrom erkrankt zu sein. Per Ferngutachten.