BERLIN. (hpd/hvd) Die Gesetzentwürfe zur Suizidhilfe, die der Bundestag am 2. Juli 2015 behandeln will, schränken das Recht auf Selbstbestimmung ein und gehen am Willen der Mehrheitsbevölkerung vorbei. Der Humanistische Verband wendet sich klar gegen ein Verbot organisierter Suizidhilfe.
OBERWESEL. (hpd/GBS) Das Jubiläumsjahr 2014, in dem die Giordano-Bruno-Stiftung ihr 10-jähriges Bestehen feierte, war ein Jahr der Rekorde: Nie zuvor gab es so viele GBS-Veranstaltungen und großangelegte Kampagnen, nie zuvor nahm die Stiftung so viele Spendengelder ein und gab zur Erreichung ihrer Ziele so hohe Summen aus.
BERLIN. (hpd/bpb) 2014 sind so viele Flüchtlinge nach Deutschland gekommen wie seit Jahren nicht mehr, 2015 werden es noch mehr sein. Landkreise und Kommunen sind oft überfordert, die Flüchtlinge aufzunehmen und zu versorgen, bemühen sich vielerorts aber nach Kräften um Lösungen. Auch viele Einzelne setzen sich ehrenamtlich für die Flüchtlinge ein. Die rechtsextreme Szene aber lässt sich keine Gelegenheit entgehen, gegen die Flüchtlinge zu agitieren – immer häufiger in bedrohlichem Ausmaß.
FRAUENCHIEMSEE. (hpd) Die Protestaktion des Münchner Künstlers Wolfram P. Kastner und des Rechtsanwalts Jürgen Arnold aus München auf dem Friedhof der Fraueninsel in Frauenchiemsee zieht weitere Kreise. Jetzt wurde gegen die beiden Initiatoren Strafanzeige gestellt.
WIEN. (hpd/pur) Die Initiative gegen Kirchenprivilegien bezeichnet die am Donnerstag von IHS und Joanneum Research präsentierten Studie zur vorgeblichen Wertschöpfung der Kirchen als "nicht nachvollziehbar".
KONSTANZ. (hpd) Die "Humanistische Alternative Bodensee" (HABO) appelliert anlässlich der Gedenkveranstaltung zum Todestag des Reformators Jan Hus im Rahmen der Feierlichkeiten zu "600 Jahren Konstanzer Konzil" an die katholische Kirche, diese einmalige Chance zu nutzen, um die von ihr begangenen Fehler einzugestehen und sich für die Gewalt zu entschuldigen, die sie den vermeintlichen "Ketzern" zugefügt hat.
BERLIN. (hpd/ai) Anlässlich des internationalen Tags zur Unterstützung von Folteropfern (26.6.) fordert Amnesty International, die Behandlungszentren für Folteropfer in Deutschland besser auszustatten.
LEIPZIG. (hpd/mpg) Die Neandertaler sind vor etwa 40.000 Jahren ausgestorben, doch in den Genomen heute lebender Menschen aus Europa und Asien befinden sich noch etwa ein bis drei Prozent Neandertaler-DNA. Wissenschaftler haben jetzt DNA aus einem 37.000 bis 42.000 Jahre alten menschlichen Unterkiefer aus der Oase-Höhle in Rumänien untersucht und im Genom dieser Person sechs bis neun Prozent Neandertaler-DNA gefunden - mehr als bei jedem anderen bisher sequenzierten Menschen.
DORTMUND. (hpd) Am 25. Juni wird im Stadtrat von Dortmund darüber abgestimmt, ob die Stadt den Evangelischen Kirchentag 2019 wie von den Veranstaltern beantragt mit 2,7 Mio. Euro sowie zusätzlichen Sachleistungen unterstützen wird. Die Kunstaktion "11. Gebot: Du sollst deinen Kirchentag selbst bezahlen!" wird vom 23. bis 25 Juni in der Dortmunder Innenstadt gegen die geplante Subventionierung protestieren.
BERLIN. (hpd/dghs) Die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) begrüßt den am 17. Juni vorgestellten Gesetzentwurf der Abgeordnetengruppe um Peter Hintze (CDU), Dr. Carola Reimann und Prof. Dr. Dr. Karl Lauterbach (beide SPD) u. a. als einen "Vorschlag der Vernunft". Für DGHS-Präsidentin Elke Baezner ist der Vorschlag unterstützenswert.