Glaube

Was glauben Atheisten?

(hpd) Franz M. Wuketits, österreichischer Philosoph mit Schwerpunkt Biowissenschaften, legt mit seinem Buch “Was Atheisten glauben” eine Abhandlung zur Frage der Moralbegründung von Atheisten und Gläubigen vor. Gut verständlich und sachlich vorgetragen liefert der Autor eine überzeugende Begründung dafür, dass Moral nicht notwendigerweise auf religiöse Legitimation angewiesen, sondern ganz im Gegenteil eine säkulare Begründung viel lebensnäher ist.

Atheismus oder Kulturchristentum?

(hpd) Ein hochinteressantes Projekt: Ein Biologe und Wissenschaftstheoretiker sowie ein Religions- und Kulturwissenschaftler, beide als Universitätslehrer und Buchautoren sehr renommiert, beschreiben atheistisches und kulturchristliches Denken. Die sich daraus ergebende Grundfragen bilden - neben umfassender Wissensvermittlung - die zentralen Bestandteile des Buches.

Theodizee im Schattenland

GIESSEN. (hpd) Jeden Freitag veröffentlicht der hpd einen Artikel zu einem Film oder einer Serie, die mit einem “humanistischen Auge” gesehen werden. Der Philosoph Edgar Dahl beleuchtet das Theodizee-Problem anhand der späten Liebesgeschichte zwischen dem sehr gläubigen irischen Literaturwissenschaftler C. S. Lewis und der schwerkranken amerikanischen Schriftstellerin Joy Gresham.

"Ich brauche ihn, also ist er."

FRANKFURT. (hpd/hu) Peter Henkel variierte Descartes' berühmte Maxime: "Ich brauche ihn, also ist er" sei die Devise aller Gutgläubigen. Warum die sich auf keine Diskussion über Gott einlassen, sondern sich unter Hinweis auf "Religion ist privat" ins wahlweise Gottes- oder geistiges Schneckenhaus zurückziehen? Das war ein wichtiges Thema von Henkels Vortrag und Lesung aus "Irrtum unser", das zur Buchmesse im Tectum Verlag erschienen ist.

Krankhaft Lachen, übersteigerter Sexualtrieb…

ROM. (hpd) Mit Riesenbrimborium wird am 7. Oktober 2012 die erst im Mai dieses Jahres von Papst Benedikt XVI heiliggesprochene Benediktineräbtissin Hildegard von Bingen (1098-1179) in den Stand einer „Kirchenlehrerin“ erhoben. Ihre besondere Leistung war die „Apotheke Gottes“ - eine beispielhafte Quacksalberei.

Glaube und Unglaube in Deutschland

BONN. (hpd) Die kürzliche Vereidigung einer Muslima als Landesministerin in Niedersachsen hat wieder einmal daran erinnert, wie vielfältig die religiösen Anschauungen in Deutschland geworden sind. Weniger beachtet wird die Tatsache, dass mehr Deutsche keiner Religionsgemeinschaft angehören als der evangelischen oder katholischen Gemeinschaft. Ein Aufruf zur Selbstklärung: Wo stehe ich wirklich und wofür möchte ich bezahlen?