Islam

Ramadan in Düsseldorf

Nordrhein-westfälische Politiker gefallen sich darin, öffentlich zu zeigen, wie gut sie mit den Muslimen im Lande zusammenarbeiten. Doch unter der Oberfläche schwelen die Konflikte.

Burka-Verbot vor Gericht

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat über die Klage einer Muslimin aus Frankreich zu entscheiden, die sich gegen das Burka-Verbot in der Öffentlichkeit wendet.

Mehr Berücksichtigung von Konfessionsfreien

Der religionspolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion Volker Beck hat vor einigen Tagen bereits in einer Rede vor dem "Exellenzcluster Religion und Politik" in Münster darauf hingewiesen, dass eine grundlegende Veränderungen in der Religionspolitik notwendig sei.

Verurteilte wieder in Haft

Am Montag wurde die wegen "Abfalls von Glauben" verurteilte Sudanesin Mariam Yahya Ibrahim aus der Haft entlassen. Nun soll sie wieder festgenommen worden sein.

Prof. Dr. Barbara Stollberg-Rilinger

Religionen ordnen die Frau dem Mann unter

MÜNSTER. (hpd/exc) Die monotheistischen Weltreligionen haben in der Vergangenheit Frauen traditionell den Männern untergeordnet. Historikerin Prof. Dr. Barbara Stollberg-Rilinger vom Exzellenzcluster “Religion und Politik” der Uni Münster erläutert, “das geht auf die patriarchalischen Gesellschaften zurück, in denen Judentum, Christentum und Islam entstanden sind und die sich in Torah, Bibel und Koran niedergeschlagen haben.”

Seit zwei Jahren eingesperrt und misshandelt

Weil er eine Debatte über die Rolle der Religion im saudischen politischen System fördern wollte und die saudische Religionspolizei kritisierte, wurde der saudische Blogger und Menschenrechtsaktivist Raif Badawi vor genau zwei Jahren von den saudischen Behörden inhaftiert.

Die Muslimbruderschaft – Wandel zur Demokratie?

(hpd) Christian Wolff untersucht in seiner Studie "Die ägyptische Muslimbruderschaft. Von der Utopie zur Realpolitik" die politische Entwicklung der "Mutterorganisation" des Islamismus. Ob der von ihm konstatierte Wandel hin zur Demokratie auch im Sinne eines demokratischen Verfassungsstaates überzeugend erfolgte, darf mit guten Gründen bezweifelt werden.