Der ORF versucht das Erstarken der Terrorgruppe ISIS (The Islamic State in Iraq and Syria, dt.: "Islamischer Staat im Irak und in Syrien") im Irak mit einem Kampf zwischen Sunniten und Schiiten zu erklären.
Über religiösen Fundamentalismus unter Muslimen und Christen in Westeuropa spricht der Soziologe und Migrationsforscher Prof. Dr. Ruud Koopmans vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) am 17. Juni am Exzellenzcluster "Religion und Politik".
(hpd) Jan Künzl nimmt in seiner Studie “Islamisten – Terroristen oder Reformer? Die ägyptische Muslimbruderschaft und die palästinensische Hamas” einen Vergleich der im Untertitel genannten Organisationen vor. Dabei werden viele Unterschiede angesichts der unterschiedlichen historisch-politischen Rahmenbedingungen deutlich, wobei der Autor bei der Analyse aber noch etwas systematischer hätte vorgehen können.
Nachdem in den USA Hotels im Besitz von Brunei boykottiert wurden, zieht Frankreich nach. Der Boykott wurde auch auf Luxusherbergen in Frankreich ausgeweitet.
In Berlin soll ein gemeinsames Bethaus für die drei monotheistischen Religionen errichtet werden. Das "The House of One" soll künftig unter einem Dach Sakralräume für Christen, Juden und Muslime bieten.
Der Verdacht liegt nahe, dass es Islamisten waren, die aus dem Kunstwerk "God is Great (#4)" von John Latham einen darin eingebundenen Koran entfernt haben.
(hpd) Bei deutschsprachiger Literatur von Immigranten aus dem arabo-islamischen Kulturkreis stehen in der Mehrheit die kritische Auseinandersetzung mit ihrer Herkunftskultur sowie eine Rechtfertigung für die Immigration im Vordergrund. Nur die wenigsten haben es gewagt, die Gesellschaft ihres neuen Lebensumfelds in Deutschland als Gegenstand auszuwählen.
WIEN. (hpd) Die geplante Neufassung des Islamgesetzes stößt auf immer breitere Kritik. Die Zielsetzung der Novelle bleibt ebenso unklar wie die Vorgänge, die zum neuen Gesetz führen, auf Unverständnis stoßen. Kritiker sehen eine Ansammlung von Propaganda, Platitüden und Populismus.